Am Freitag ließ Helge Schneider (65) zahlreiche enttäuschte Fans zurück! Der Musiker wurde für einen Auftritt beim Strandkorb Open Air in Augsburg gebucht. Doch von den vereinbarten 90 Minuten spielte der "Katzeklo"-Interpret lediglich 30. Dann erklärte er dem Publikum, dass er das Konzert abbrechen wolle. Der Veranstalter war darüber natürlich gar nicht begeistert. Das Unternehmen will Schneider nun finanziell zur Verantwortung ziehen.

Der Comedian hatte seinen frühzeitigen Abgang von der Bühne unter anderem damit begründet, dass so viele Leute umhergelaufen sind und er so keinerlei Kontakt zu den Konzertbesuchern hatte. Diese Erklärung ließ Birgit Gibson, die Sprecherin des Veranstalters, aber nicht gelten. "Wenn Herr Schneider sagt, er bekommt kein Feedback vom Publikum, dann muss er sich fragen, ob es vielleicht an ihm liegt", betonte sie gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Nun wird geprüft, ob der Sänger Schadenersatz zahlen muss.

Man habe noch am selben Abend das Gespräch mit Schneider gesucht – leider vergebens. Derzeit warte man noch auf eine Stellungnahme seinerseits, da der besagte Auftritt nur einer von insgesamt acht gewesen sei. Zum aktuellen Zeitpunkt wisse der Veranstalter nicht, ob man zukünftig mit dem Entertainer rechnen kann.

Helge Schneider, 2017
Getty Images
Helge Schneider, 2017
Helge Schneider, Kultmusiker
Getty Images
Helge Schneider, Kultmusiker
Helge Schneider mit seinem Sohn Charlie bei "3nach9"
Radio Bremen/Frank Pusch
Helge Schneider mit seinem Sohn Charlie bei "3nach9"
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Ja, man kann doch als gebuchter Künstler nicht einfach ein Konzert abbrechen.
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