Wie geht es nun bei Helge Schneider (65) weiter? Eigentlich hatte der Sänger am vergangenen Freitag ein Konzert beim Strandkorb Open Air in Augsburg geben sollen. Der Musiker brach nach 30 Minuten seinen Auftritt allerdings ab und verkündete, dass er das Konzert nicht mehr zu Ende spielen werde: Unter anderem habe ihn das Konzept der Veranstaltung gestört. Nun zieht Helge weitere Konsequenzen, die seine gesamte Tour betreffen.

Auf der offiziellen Facebook-Seite des "Bonbon aus Wurst"-Interpreten heißt es in einem Statement: "Die noch geplanten Auftritte von Helge Schneider bei den Strandkorb Open Airs werden abgesagt." Davon betroffen seien die Veranstaltungsorte Mönchengladbach, Bochum, Hartenholm, Berlin/ Hoppegarten und St. Wendel. Die bereits gekauften Tickets für die Konzerte können selbstverständlich zurückgegeben werden.

Schneider habe nicht nur das ganze Konzept gestört, es seien so viele Leute herumgelaufen, dass er keinen richtigen Kontakt zu den Zuschauern herstellen konnte. Doch diese Begründung akzeptierte Birgit Gibson, die Sprecherin des Veranstalters, nicht. "Wenn Herr Schneider sagt, er bekommt kein Feedback vom Publikum, dann muss er sich fragen, ob es vielleicht an ihm liegt", meinte sie gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Es soll geprüft werden, ob der Künstler deswegen nun Schadensersatz zahlen müsse.

Helge Schneider, Musiker
Getty Images
Helge Schneider, Musiker
Helge Schneider bei den Karl Valentin Awards in München
Getty Images
Helge Schneider bei den Karl Valentin Awards in München
Helge Schneider, Kultmusiker
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Helge Schneider, Kultmusiker
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