AnnaLynne McCord (34) spricht offen über ihre traumatischen Erfahrungen. Die 90210-Darstellerin erlebte als Kind schweren sexuellen Missbrauch. Dadurch entwickelte sie später im Leben eine dissoziative Identitätsstörung, eine psychische Störung, die sich unter anderem dadurch auszeichnet, dass die Betroffenen ungewollt verschiedene Identitäten annehmen. Durch den Missbrauch in ihrer Kindheit hatte AnnaLynne als Erwachsene aber noch mit weiteren Problemen zu kämpfen: Sie begann, sich zu ritzen.

Das erzählte die 34-Jährige nun ganz offen in dem Podcast "Call Her Daddy". "Ich habe als Kind Folter durchlebt, die so schrecklich war, dass mein Gehirn gesagt hat: 'Nein, sie kann nichts mehr fühlen, schalten wir ihre Gefühle ab.' Daraufhin habe ich einfach keinen Schmerz mehr gefühlt", beschrieb sie ihre schrecklichen Erfahrungen. Als Erwachsene habe sie deshalb angefangen, sich zu ritzen und mit BDSM zu experimentieren. "Mit dem selbstverletzenden Verhalten fing ich an, damit ich überhaupt irgendetwas fühlen konnte", erklärte sie.

Um mit dem Erlebtem klarzukommen, habe ihr Körper irgendwann Schmerzen und Vergnügen miteinander verknüpft. "Dadurch war ich in einem Körper gefangen, der sich für eine lange Zeit immer wieder selbst misshandelte", erzählte sie. Sie habe außerdem an Depressionen und Angstzuständen gelitten.

AnnaLynne McCord im Oktober 2019 in Los Angeles
ActionPress
AnnaLynne McCord im Oktober 2019 in Los Angeles
AnnaLynne McCord bei Elton Johns Oscar-Party, 2020
Getty Images
AnnaLynne McCord bei Elton Johns Oscar-Party, 2020
AnnaLynne McCord in Pasadena, 2021
Getty Images
AnnaLynne McCord in Pasadena, 2021


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