Ines Anioli ging im Oktober 2020 an die Öffentlichkeit. Die Sex-Podcasterin hatte plötzlich keine Lust mehr, ihrer großen Leidenschaft – dem Podcasten über die schönste Nebensache der Welt – gemeinsam mit ihrer Freundin Leila Lowfire (28) nachzugehen. Der traurige Hintergrund: Ines wurde Opfer sexueller Gewalt, wie sie im Herbst vergangenen Jahres selbst auf ihrem Instagram-Account bekannt gab. Jetzt ist die Vergangenheit der Blondine erneut Thema – und die Reaktionen Ines gegenüber zum Teil extrem verletzend.

"Du verschissene Lügnerin. [...] Du wirst nie wieder in Ruhe leben können, du bist jetzt schon Freiwild, du verlogene scheiß H*re" – bei diesen Worten handelt es sich um eine von vielen Hass-Nachrichten, die Ines in den vergangenen Tagen erreichten. Sie veröffentlichte diese auf ihrem Instagram-Account und wies daraufhin, dass nicht nur sie selbst die Kommentare unter ihren Beiträgen lesen würde, sondern unter Umständen auch andere Opfer sexueller Gewalt. Insbesondere deshalb wollte sich Ines noch einmal zu der Thematik äußern. Was die Podcasterin vor allem stört: dass Menschen meinen, zu wissen, wie sich Opfer sexueller Gewalt zu verhalten haben.

"In der Phase, in der das alles passiert ist, habe ich gerade meine allererste Comedy-Tour gemacht", erinnerte sich Ines. Beruflich habe sie das erreicht, was sie immer machen wollte, in der Phase, in der es ihr am schlechtesten ergangen sei. "Was ich mir anhören musste, war: 'Ines, du kannst jetzt nicht die ganze Zeit heulen.'" Jahre später, nach sehr vielen Therapien, könne sie endlich wieder lachen – und das genau hat die unmenschlichen Reaktionen im Netz hervorgerufen: "Und was wird mir jetzt vorgeworfen? Dass ich lache."

Leila Lowfire und Ines Anioli, Podcasterinnen
ActionPress
Leila Lowfire und Ines Anioli, Podcasterinnen
Ines Anioli, Podcasterin
Instagram / inesanioli
Ines Anioli, Podcasterin
Ines Anioli im August 2021
Instagram / inesanioli
Ines Anioli im August 2021


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de