Eine Klage gegen Marilyn Manson (52) wird abgewiesen. Seit einigen Monaten wird dem Musiker vorgeworfen, mehrere Fans und Ex-Affairen sexuell missbraucht zu haben. Immer mehr Frauen meldeten sich öffentlich zu Wort und sprachen über ihre schrecklichen Erfahrungen mit dem Sänger. Auch Jane Doe hat sich als vermeintliches Opfer von Marilyn Manson gemeldet. Sie klagte ihn auch an: Doch wegen Verjährung wies das zuständige Gericht ihre Klage jetzt ab.

Das People-Magazin hat Einblick in die Gerichtsdokumente, aus denen hervorgeht, dass ein Richter in Los Angeles die besagte Klage nun abwies. Die Behauptungen, die das vermeintliche Opfer aufstellte, seien dem Richter zufolge nicht handfest genug, um die Verjährungsfrist umgehen zu können. Doe habe nun 20 Tage Zeit, mithilfe ihrer Anwälte eine neue Anklage zu formulieren, die mehr Details enthalten soll. Damit könne ihr Fall also weiterverhandelt werden.

In ihrer ursprünglichen Klage behauptete Jane, dass Marilyn Manson sie während ihrer Beziehung im Jahr 2011 mehrfach sexuell missbraucht habe. Sie selbst habe sich mit den traumatisierenden Geschehnissen eigentlich nicht mehr beschäftigen wollen, bis dann aber immer mehr Frauen den Schock-Rocker öffentlich beschuldigten und sie schließlich auch den Mut fand, sich selbst zu Wort zu melden. Bisher warfen 15 Frauen Marilyn Manson bereits öffentlich vor, sie missbraucht zu haben.

Marilyn Manson im Jahr 2017
Getty Images
Marilyn Manson im Jahr 2017
Marylin Manson bei einem Konzert im Dezember 2019
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Marylin Manson bei einem Konzert im Dezember 2019
Marilyn Manson in Los Angeles im Jahr 2014
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Marilyn Manson in Los Angeles im Jahr 2014


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