Wurde sie um ihren Prozess gebracht? Im Januar 2020 verunglückten der Ex-Basketballprofi Kobe Bryant (✝41) und seine Tochter Gianna (✝13) bei einem Helikopterabsturz. Besonders makaber: Einige Polizisten machten an der Unfallstelle offenbar Fotos von der Leiche der NBA-Legende. Dagegen wollte Kobes Witwe Vanessa (39) gerichtlich vorgehen – was den Ermittlern anscheinend nicht passte: Versuchte die Polizei etwa taktisch zu verhindern, dass das Verfahren in Gang kommt?

Wie die Los Angeles Times unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete, seien die betreffenden Beamten nämlich dazu ermuntert worden, die Fotos zu löschen: Ihnen sei demnach Straffreiheit zugesagt worden, wenn sie sich einsichtig zeigten und das pietätlose Material vernichteten. Damit wären für einen Prozess wichtige Beweismittel vernichtet worden. Vanessas Anwälte sprachen von einer "Verbrannte-Erde-Taktik", mit der die Behörden wohl am liebsten nichts Verwertbares zurücklassen wollten.

Eine Polizeisprecherin versprach hingegen, dass man um vollständige Aufklärung bemüht sei: "Dieser Vorfall war vollkommen unprofessionell und sehr bedauerlich." Man werde eine gründliche Untersuchung in die Wege leiten, um die verstörenden Vorkommnisse zu klären, hieß es in dem Statement weiter.

Gianna und Kobe Bryant
Instagram / vanessabryant
Gianna und Kobe Bryant
Michael Jordan und Vanessa Bryant
Getty Images
Michael Jordan und Vanessa Bryant
Vanessa und Kobe Bryant, 2018
ActionPress
Vanessa und Kobe Bryant, 2018
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