Neue Informationen im Fall Halyna Hutchins! Vergangene Woche ist die Kamerafrau am Set der Western-Produktion "Rust" versehentlich von Schauspieler Alec Baldwin (63) erschossen worden. Der Hauptdarsteller war in dem Glauben, dass die Schusswaffe nicht mit scharfer Munition geladen war – der Regieassistent Dave Halls hatte ihm das vor dem tödlichen Schuss mündlich versichert. Doch wie konnte es zu diesem fatalen Fehler kommen? Halls enthüllte jetzt ein neues Detail...

Bei der gestrigen Pressekonferenz zu dem aktuellen Stand der Ermittlungen erklärten die Ermittler: Dave habe gegenüber den Beamten zugegeben, dass er die Waffe und die Munition nicht korrekt überprüft hat! "Er wies darauf hin, dass er alle Patronen hätte checken müssen, was er aber nicht tat. Er kann sich nur an drei überprüfte Patronen erinnern", zitiert The New York Times den Sprecher. Und das, obwohl die Waffenmeisterin die Waffe für ihn geöffnet habe, um sie zu inspizieren – das sei laut Sicherheitsprotokoll vorgeschrieben, um sicherzustellen, dass sich keine scharfe Munition in einer Filmwaffe befindet.

Aber wieso befand sich überhaupt scharfe Munition am Set? Diese Frage konnte noch nicht geklärt werden und soll ein Kernpunkt der laufenden Ermittlungen sein. Die Waffenmeisterin Hannah Gutierrez habe gegenüber der Polizei angegeben, dass sie niemals scharfe Munition am Set aufbewahren würde. Jedoch erklärten die Beamten bei der Pressekonferenz: "Am Set wurden etwa 500 Schuss Munition sichergestellt – darunter eine Mischung aus Platzpatronen, Scheinmunition und etwas, von dem wir vermuten, dass es scharfe Munition ist."

Die Filmcrew am Set von "Rust"
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Halyna Hutchins, Kamerafrau
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Halyna Hutchins, Kamerafrau


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