Auf dem Filmset von "Rust" sollen die Mitarbeiter einer unsicheren Umgebung ausgesetzt worden sein. Am Donnerstag passierte Alec Baldwin (63) ein furchtbarer Unfall. Mit einer Requisitenpistole erschoss er versehentlich die Kamerafrau Halyna Hutchins. Nach der Tragödie stellen sich viele Fragen: Wie konnte das passieren und was geschieht jetzt mit Alec Baldwin? In einer Pressekonferenz kamen jetzt weitere erschreckende Details ans Licht: Am Set von "Rust" soll es jede Menge scharfer Munition gegeben haben.

In einer übertragenen Pressekonferenz gaben die Ermittler preis, dass es bei den Dreharbeiten zu "Rust" offenbar nicht gerade sicher für die Beteiligten des Films zuging. "Wir haben herausgefunden, dass es weitere scharfe Munition gab", wurde der Stand der Untersuchungen mitgeteilt. "Wir sind dabei zu bestimmen, wie es dazu kam. Es gab 500 Ladungen scharfe Munition", hieß es weiterhin.

An dem Filmrevolver, der als "kalt" deklariert und Alec ausgehändigt wurde, sollen außerdem am Zylinder Änderungen vorgenommen worden sein. Wer für den Unfall tatsächlich die Verantwortung trägt und ob jemand angeklagt werden wird, prüfen die Staatsanwaltschaft sowie die Ermittler derzeit noch. "Wenn es genug gibt für eine Anklage, dann werden wir auch anklagen", stellte die Staatsanwaltschaft klar.

Halyna Hutchins, Kamerafrau
Getty Images
Halyna Hutchins, Kamerafrau
Die Filmcrew am Set von "Rust"
Facebook / Serge Svetnoy
Die Filmcrew am Set von "Rust"
Alec Baldwin bei den Human Rights' Ripple Of Hope Awards in NYC im Dezember 2018
Getty Images
Alec Baldwin bei den Human Rights' Ripple Of Hope Awards in NYC im Dezember 2018


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