Adele (33) blickt nun erneut auf ein dunkles Kapitel in ihrem Leben zurück: ihre postpartale Depression. Erstmals sprach die Sängerin 2016 über ihre lange Zeit schlimme psychische Verfassung. Damals gestand die "Easy on Me"-Interpretin, dass sie seit der Geburt ihres Sohnes Angelo (9) 2012 zwar völlig besessen von ihm sei, aber sich gleichzeitig völlig ungeeignet fühlte, für ein Kind zu sorgen. Dieses Gefühl sei so stark gewesen, dass die Stimmgewalt Angst vor weiterem Nachwuchs hatte.

Das teilt sie nun in einem Interview mit The Face mit. Sie erinnert sich, dass sie damals nicht mal die Zeit hatte, sich die Zähne zu putzen. "Geschweige denn eine Platte zu schreiben oder mich mit meinen Freunden zu treffen. [...] Eben die Dinge, die [...] mich ausmachen", erzählt Adele. Weil ihr Gehirn dann "keinen weiteren Input" bekommen habe, da sich ihr Leben nur noch um ihr Kind drehte, sei sie in ein tiefes Loch gefallen. Die Grammy-Gewinnerin befürchtete deshalb damals sogar, die "schlimmste Entscheidung ihres Lebens" getroffen zu haben, weshalb ein zweites Baby für sie definitiv nicht infrage kam.

Inzwischen habe die Chartstürmerin ihre postpartale Depression überstanden und der Mama-Alltag fällt ihr viel leichter. Das liegt laut Adele vor allem daran, dass ihr Sohnemann mittlerweile sprechen kann. "Sich um ein Baby zu kümmern, wenn es noch nicht reden kann, da wird dein Gehirn ein bisschen matschig. [...] Es ist viel einfacher klarzukommen, wenn man wirklich mit ihnen kommunizieren kann", erklärt die 33-Jährige.

Simon Konecki und Adele
ActionPress
Simon Konecki und Adele
Adele, Musikerin
Simon Emmett
Adele, Musikerin
Musikerin Adele bei dem Grammy Awards 2017
Frederick M. Brown/Getty Images
Musikerin Adele bei dem Grammy Awards 2017
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So etwas Privates sollte man nicht so öffentlich erzählen!


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