Dieses Kapitel seines Lebens hat leider nicht nur positive Spuren bei Prinz William (39) hinterlassen. Gemeint ist sein Dienst beim Militär – insbesondere der bei einer "Search and Rescue"-Einheit in Wales. Dort war der Enkel der Queen (95) von 2010 bis 2013 als Rettungspilot tätig und war unter anderem an der Bergung von Schiffbrüchigen beteiligt. Jetzt blickt der Royal-Air-Force-Hauptmann auf seinen Dienst zurück und enthüllt: Diese Zeit hat ihn stark traumatisiert und sogar depressiv werden lassen.

Über seine mentale Gesundheit spricht William ungewohnt offen in einer Sonderfolge der Apple Fitness+-Reihe Time to Walk. Er betont zwar, dass ihm das Fliegen "wirklich Spaß" gemacht habe – doch vor allem ein Einsatz setzte ihm stark zu, als ein Junge von einem Auto angefahren wurde. Zum Glück konnte er gerettet werden, aber die Bilder des verletzten Kindes bekam der Herzog von Cambridge danach nicht mehr aus dem Kopf. "Ich konnte das Erlebnis selbst zu Hause nicht abschütteln. [...] Ich war nicht in Tränen aufgelöst, aber innerlich fühlte ich, dass sich etwas verändert hatte. Ich spürte eine Art von echter Unruhe in mir", erinnert sich der Dreifach-Vater.

Trotzdem habe William weiter gearbeitet, ohne diese Emotionen zu verarbeiten. Wochen später erhielt er dann aber die Quittung dafür: "Ich hatte das Gefühl, die ganze Welt würde sterben. [...] Ich habe den Schmerz von jedem miterlebt, alle litten. [...] Ich habe mich immer wieder gefragt: 'Warum fühle ich mich so? Warum fühle ich mich so traurig?'" Aus diesem Tief sei der Brite erst herausgekommen, als er sich dazu entschieden hatte, sich jemandem anzuvertrauen.

Prinz Harry in einem Helikopter im Juni 2011
Getty Images
Prinz Harry in einem Helikopter im Juni 2011
Prinz William im Büro der East Anglian Air Ambulance im Juli 2017
Getty Images
Prinz William im Büro der East Anglian Air Ambulance im Juli 2017
Prinz William auf dem Cambridge Airport im Juli 2015
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Prinz William auf dem Cambridge Airport im Juli 2015
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Das ist wirklich sehr mutig und bewundernswert.
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Hmm, so etwas ist doch eher Privatsache.


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