Fake-Profil-Eklat: So hat sich Nik P. gegen Betrüger gewehrt

Fake-Profil-Eklat: So hat sich Nik P. gegen Betrüger gewehrt

- Anna Pejsek
Lesezeit: 2 min

Nik P. (63) hat sich entschieden, gegen Fake-Profile, die seinen Namen missbrauchen, vorzugehen. In einem Interview mit Promiflash sprach der Schlagerstar über eine Kanadierin, die trotz Warnungen glaubte, in Kontakt mit ihm zu stehen, und ihn schließlich als Betrüger bezeichnete. Nik berichtet: "Was willst du da machen? Wir brachten das zur Anzeige bei der Polizei. Und die kümmern sich darum." Besonders ärgert ihn, dass Anbieter wie Facebook und Instagram nicht genug unternehmen, um der Erstellung von falschen Accounts vorzubeugen.

Laut Nik P. nutzen Kriminelle die aktuelle Technologie, einschließlich künstlicher Intelligenz, aus, um immer professioneller betrügen zu können. Der Musiker betont, dass vor allem ältere Social-Media-Nutzer dadurch Opfer von Täuschungen werden. Dabei fordert er, dass Plattformen den Schutz von Namen und Identitäten stärker regulieren sollten. Als Vorschlag nennt er, dass Nutzern jeder Name nur einmal zur Verfügung stehen sollte, um Missbrauch zu verhindern. Damit könnten viele Fälle vermieden werden, bei denen ahnungslose Fans in eine Falle gelockt werden.

Der 1962 geborene Sänger, der mit Songs wie "Ein Stern" große Erfolge feierte, warnte seine Fans schon in der Vergangenheit vor solchen Betrügereien. Auf seinen Social-Media-Kanälen erwähnte er, dass er niemals privat über Messenger-Dienste mit Anhängern in Kontakt tritt. Nik P. hat sich über viele Jahre eine treue Fangemeinde aufgebaut und tritt regelmäßig bei Volksfesten oder Schlagerevents auf, was ihn zu einem beliebten Ziel für Betrüger macht. Trotz allem bemüht sich der Musiker, den Kontakt zu seinen echten Fans aufrechtzuerhalten und die Liebe zu seinem Publikum zu bewahren.

Nik P., Schlagersänger und Komponist
Nik P., Schlagersänger und Komponist
Nik P., Sänger
Instagram / nikp.offiziell
Nik P., Sänger
Nik P. im März 2015 in Düsseldorf
Getty Images
Nik P. im März 2015 in Düsseldorf
Steht ihr hinter Niks Entscheidung, die Betrüger anzuzeigen?