So viel hat Max Kruse bei verschiedenen Vereinen verdient
Max Kruse (37) hat in seinem Podcast "Flatterball", den er gemeinsam mit dem Ex-Profi Martin Harnik betreibt, tiefere Einblicke in die Einkommensverhältnisse eines Fußballprofis gegeben. Er begann seine Karriere 2006 bei den Amateuren von Werder Bremen mit einem Monatsgehalt von 1.250 Euro. Ein Jahr später, durch seinen ersten Profivertrag, waren es bereits 6.000 Euro. Der Wechsel zu St. Pauli in die 2. Bundesliga 2009 brachte ein Einkommen von 18.000 Euro, das nach dem Aufstieg in die Bundesliga auf etwa 24.000 Euro stieg. Sein weiterer Weg führte ihn zu Vereinen wie Freiburg, Mönchengladbach, Wolfsburg und Fenerbahce, wo er bis zu 300.000 Euro netto monatlich verdiente.
Der frühere Stürmer, der 14-mal für die DFB-Elf auflief und über 300 Bundesliga-Partien bestritt, arbeitet heute als RTL-Fußballexperte und kickt aus Spaß bei einem Amateurklub. Im Podcast ordnet er seine Zahlen ein und wird dabei sehr konkret. "Viele Sachen vergesse ich aus meiner Vergangenheit, gerade aus den letzten 15 Jahren. Aber was das Geld angeht, weiß ich noch relativ genau, was ich verdient habe", erklärt Max. In Paderborn kam zuletzt dann jedoch die Vollbremsung – und Max nimmt es mit Humor. "Von 300 auf 30 – was hat mich da geritten?", fragt er lachend. Seine Offenheit erstreckt sich auch auf die oft verschwiegenen Zusatzgelder, die gerade in Wolfsburg Siege besonders lukrativ machten: "Da war die Punktprämie 20.000. Wenn wir gewonnen haben, also noch mal 60.000 extra."
Abseits der Zahlen gibt der Podcast einen persönlichen Blick auf den Menschen hinter dem Profi. Max und Martin sprechen als langjährige Weggefährten über Kabinenalltag, Zusammenhalt in Teams und das Leben zwischen Umzugskartons, Trainingsplätzen und Hotelnächten. Der Austausch wirkt vertraut: Der Ex-Stürmer nennt konkrete Stationen, der Mitspieler hakt nach, beide ergänzen Erinnerungen aus gemeinsamen Jahren in der Liga. Heute genießt Max die Freiheit, ohne Druck zu kicken, und die Nähe zu den Fans, die ihm beim Podcast zuhören. In "Flatterball" findet er Raum für Anekdoten aus Auswärtsfahrten, für kleine Rituale vor Anpfiff und für die Geschichten, die sonst selten den Weg aus der Kabine nach draußen finden.







