Finn Wolfhard: Sorge um schlechtes "Stranger Things"-Finale

Finn Wolfhard: Sorge um schlechtes "Stranger Things"-Finale

- Nele Zuber
Lesezeit: 2 min

Am Set von Stranger Things machte sich zuletzt Nervosität breit: Wird die finale Staffel der Science-Fiction-Mystery-Serie den Erwartungen der Fans gerecht werden? Finn Wolfhard (22) verriet in einem Interview mit Time, dass auch er sich diese Frage gestellt hatte. „Ich glaube, alle waren ziemlich besorgt, ehrlich gesagt", erklärte der Schauspieler. Er verwies auf das berüchtigte Staffelfinale von "Game of Thrones", das seine Fans enttäuschte und von Kritikern zerrissen wurde. "Wir hoffen, dass uns so etwas nicht passiert", zeigte sich Finn besorgt. Er hat sich durch seine Rolle als Mike Wheeler weltweit einen Namen gemacht.

Die Sorge vor einem holprigen Abschluss war real, wie Finn einräumte: Die Diskussionen um enttäuschende Serien-Enden hatten die Stimmung geprägt. Doch die Nervosität wich, als die Hauptdarsteller die finalen Drehbücher in den Händen hielten. "Wir wussten, dass es etwas Besonderes war", erinnerte sich Finn an diesen Moment zurück. Der Blick auf das Beispiel "Game of Thrones" diente am Set als Warnung, nicht als Blaupause. Das Team wollte lose Fäden zusammenführen, große Figurenbögen schließen und die Essenz der Serie bewahren: Freundschaft, Schrecken aus einer anderen Dimension und das Gefühl von Achtzigerjahre-Abenteuer. Während die kommenden Episoden noch unter Verschluss sind, deutet vieles darauf hin, dass die Erzählung klar auf ein Finale hinläuft, das Charaktere und Mythologie gleichermaßen in den Mittelpunkt stellt.

Abseits der Produktionshalle verbinden die "Stranger Things"-Stars eine gemeinsame Geschichte, die bei Conventions, Bandprojekten und Reisen weiterlebt. Finn steht nicht nur vor der Kamera, sondern macht auch Musik. Millie Bobby Brown (21) hat sich parallel als Autorin und Unternehmerin etabliert. In Interviews erzählen die Freunde gern von ihren ersten Drehtagen als Teenager, von Geburtstagsfeiern am Set und davon, wie sie zwischen Szenen Lines übten und Mario Kart spielten. Der Serienerfolg hat sie zusammengebracht, der Alltag hat sie zusammengeschweißt: private Erinnerungen an Hausaufgaben im Wohnwagen, späte Pizza-Lieferungen nach Nachtdrehs und kleine Rituale vor besonders emotionalen Szenen. Diese Nähe prägt auch die letzten Wochen der Produktion, in denen jede Umarmung, jedes Insider-Lächeln und jeder Blick auf die Rückkehr nach Hawkins wie ein Abschied auf Raten gewirkt haben muss.

Millie Bobby Brown als Elf in "Stranger Things"
Netflix
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Finn Wolfhard bei der UK-Special-Screening von "Stranger Things 5" in London 2025
Getty Images
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Caleb McLaughlin, Finn Wolfhard, Winona Ryder, Noah Schnapp und  Maya Hawke in der fünften Staffel von "Stranger Things"
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