Harrison Ford verletzte sich einst schwer am Filmset
Harrison Ford (83) zahlte für seinen Kultstatus als Actionstar einen hohen Preis: Beim Dreh des Thrillers "Auf der Flucht" verletzte sich der Schauspieler in den 90er-Jahren schwer am Knie. Die verhängnisvolle Szene entstand während des spektakulären Bus-Crashs, bei dem seine Figur Dr. Richard Kimble aus einem Gefangenentransporter entkommt, bevor dieser von einem Zug gerammt wird. Als Harrison das rechte Bein belastete und sich zur Seite drehte, rissen mehrere Bänder im Knie, wie er gegenüber Entertainment Tonight berichtete. Gemeinsam mit dem Team entschied der Star, trotzdem weiterzumachen – eine Operation lehnte er ab, um die Dreharbeiten nicht zu stoppen. Harrisons Hinken in der zweiten Hälfte des Films blieb als ungeplantes, aber prägendes Detail im Kinoklassiker.
Die besagte Busunfall-Szene, in der ein echter Zug das Fahrzeug rammt, wurde jedoch mit höchsten Sicherheitsvorkehrungen gedreht. Harrison erklärte, dass er nie in Gefahr war, die Illusion des Sprungs aber durch Schnitt und Perspektive entsteht: "Ich wurde sicher aus dem Geschehen entfernt, als es passierte. Durch die Magie des Films sieht es so aus, als würde ich springen." Im Film spielt Harrison den unschuldigen Dr. Richard Kimble, der für den Mord an seiner Frau verurteilt wird und nach seiner Flucht den wahren Täter finden will. Seine Gegenspielerrolle, ein U.S. Marshal, wurde von Tommy Lee Jones (79) verkörpert, der für seine Leistung mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.
Harrison ist berüchtigt für seine Bereitschaft, gefährliche Stunts selbst zu übernehmen. Dies brachte ihm in der Vergangenheit schon häufiger gesundheitliche Probleme ein. Beim Dreh von "Star Wars: Das Erwachen der Macht" klemmten sich die hydraulischen Türen des Millennium Falcon um seinen Fuß; der gebrochene Knöchel musste operiert werden. Zuvor hatte er sich bei "Jäger des verlorenen Schatzes" schon das Kreuzband gerissen, später bei "Indiana Jones und das Rad des Schicksals" zwang ihn eine Schulterverletzung zu einer mehrwöchigen Pause. Auch Kollegen wie Shia LaBeouf (39) beschrieben die gemeinsamen Actionszenen mit dem Hollywoodstar als physisch extrem fordernd. Hinter den ikonischen Rollen steht damit ein Schauspieler, der seinen Ruf als zäher Abenteurer längst nicht nur vor der Kamera erworben hat.







