Nach Skandal: Christian Horner plant Formel-1-Comeback
Christian Horner (52) steht offenbar kurz vor einem spektakulären Comeback in der Formel 1: Der Brite, der im Sommer bei Red Bull Racing nach einem Sexting-Skandal seinen Posten räumen musste, soll laut der niederländischen Zeitung De Telegraaf gemeinsam mit einem Investorenkonsortium den Einstieg bei Alpine vorbereiten. Dem Bericht zufolge will Christian sich schon zur Saison 2026 beim französischen Rennstall einkaufen, Mehrheitsanteile sichern und später als Teamchef an die Strecke zurückkehren. Die Gespräche laufen demnach auf Hochtouren, während sich die Motorsportwelt fragt, wie der frühere Seriensieger mit dem Druck beim bisherigen Schlusslicht der Königsklasse wohl umgehen wird.
Konkret geht es um den Verkauf eines großen Aktienpakets: Das Finanzunternehmen Otro Capital, das derzeit 24 Prozent der Alpine-Anteile hält, soll die Verkaufsverträge mit dem neuen Konsortium bereits unterschrieben haben. Damit wäre der Weg frei für eine Machtverschiebung im Hintergrund – mit Christian als einem der bestimmenden Gesichter der künftigen Führung. Alpine war in der vergangenen Saison das schwächste Team im Feld, könnte aber ab 2026 von den neuen Regeln und einem Technikwechsel profitieren: Dann wird der Rennstall mit Mercedes-Motoren antreten und hofft auf einen Neustart. Für zusätzliche Spannung sorgt, dass derzeit noch Flavio Briatore (75) als starker Mann die Richtung vorgibt. Ob und wie sich der frühere Teamchef mit einem ambitionierten Neubesitzer arrangieren würde, ist offen.
Für Christian wäre der Schritt zu Alpine eine Möglichkeit, seine berufliche Laufbahn nach einer turbulenten Zeit neu zu ordnen. Der Unternehmer, der als Teamchef Red Bull Racing über viele Jahre an die Spitze der Formel 1 geführt hatte, musste seinen Abschied aus dem Weltmeisterteam hinnehmen, nachdem private Chats für Schlagzeilen gesorgt hatten und der Rennstall schließlich die Reißleine zog. Christian, der zwei Kinder hat und seit Jahrzehnten tief im Motorsport verwurzelt ist, gilt als jemand, der sich im Fahrerlager ein großes Netzwerk aufgebaut hat. Den persönlichen Austausch mit den Menschen im Team suchte er stets und legte großen Wert auf persönliche Loyalität – Eigenschaften, die er nun offenbar in ein komplett neues Projekt einbringen will.








