Diese "Scream"-Szene stand so nicht im Drehbuch
Am Set des Horror-Klassikers Scream entpuppte sich eine Panne als echter Glückstreffer: Einige Fans erinnern sich vielleicht an die Szene, in der Skeet Ulrich (55) in seiner Rolle als Billy Loomis ein Telefon durch die Küche schleuderte und seinen Co-Star damit am Kopf traf. Ein Ereignis, das Filmstarts zufolge so gar nicht im Drehbuch stand. Eigentlich sollte der Hörer neben Matthew Lillard (55) auf die Theke krachen, doch am Set war alles voller Kunstblut. Das Gerät rutschte Ulrich deswegen aus der Hand und traf Matthew am Hinterkopf. Die Kameras liefen weiter, Matthew blieb in seiner Rolle – und genau so landete der Patzer später im fertigen Film, der in den USA und weltweit zum Horror-Hit wurde.
Die Szene gehört zum großen Showdown, in dem Billy und Stu ihre perfiden Pläne erklären und sich selbst Verletzungen zufügen, um sich als Opfer auszugeben. Nach dem ungewollten Telefon-Treffer reagierte Matthew spontan mit einer Beleidigung, in der er den Wurf direkt anspricht – komplett improvisiert, aber ohne aus der Figur zu fallen. Regisseur Wes Craven (†76) mochte den Moment so sehr, dass er die Einstellung im Film beließ.
Regisseur Wes Craven machte aus der Panne ein Markenzeichen – ein Glücksfall, der zeigt, wie präzise Vorbereitung und spontane Reaktionen zusammenwirken können. Neve Campbell (52) trug als Sidney Prescott das emotionale Zentrum, während Skeet Ulrich und Matthew Lillard mit Charisma, Witz und bedrohlicher Intensität das Duo hinter der Ghostface-Maske prägten. Fans zitieren bis heute Stus Sprüche bei Conventions und in Foren, und Matthew wird von Horrorliebhabern regelmäßig auf die Küchen-Showdown-Szene angesprochen. Die kleine Unachtsamkeit am blutverschmierten Set wurde so zu einem verbindenden Insider unter "Scream"-Kennern – und zu einer der meistzitierten Stellen des Franchises.






