Ikkimel und Katja Krasavice bringen provokanten Song raus
Die deutsche Rap-Szene steht Kopf! Katja Krasavice (29) und Ikkimel (28) haben das angekündigt, was ihre Fans schon lange herbeigesehnt haben: eine gemeinsame Single namens "Bitch". Die erste Hörprobe auf TikTok lässt bereits erahnen, was für eine explosive Mischung die beiden Powerfrau-Rapperinnen kreiert haben. "Die 2 krassesten Bitches Germanys", schrieb Katja stolz unter das Video, und ihre Fans rasten komplett aus. Die Reaktionen sprechen Bände: "Mama Katja und Mama Ikki auf einem Track? Ich glaube, ich träume", kommentiert eine begeisterte Followerin. Die Textzeilen "Frauen können werden, was sie wollen, und wir wurden eine Bitch" und "Oh Shit, jetzt sind wir rich" gepaart mit druckvollen Beats zeigen bereits, wohin die Reise geht – pure Selbstermächtigung mit ordentlich Provokation.
Katja Krasavice ist längst keine Newcomerin mehr im Geschäft der großen Inszenierungen und frechen Ansagen. Die Leipzigerin hat sich über die Jahre als eine der schillerndsten und umstrittensten Persönlichkeiten im deutschen Rap etabliert. Für die Promo ihres Albums "Bundeskanzlerin" posierte sie halb nackt vor dem Deutschen Bundestag - samt Schärpe und ohne jede Scham. Sexualität nutzt sie als Stilmittel auf Albumcovern, Social Media oder in ihren Texten. Ursprünglich sollte "Bundeskanzlerin" bereits Ende Januar erscheinen, der Termin wurde jedoch auf den 30. März verschoben. In einem Instagram-Video entschuldigte sich Katja bei ihrer Community und kündigte an, dass das Album "besondere Kollaborationen" enthalten werde, darunter ein Feature mit der "erfolgreichsten Rapperin Deutschlands". Auch jenseits der Musik fällt Katja auf: Nach einer Polizeikontrolle mit 1,28 Promille im Blut droht ihr eine hohe Geldstrafe.
Hinter der schillernden Bühnenpersona von Ikkimel verbirgt sich eine bemerkenswerte Lebensgeschichte. Die Rapperin aus Berlin-Tempelhof war ursprünglich auf dem besten Weg zu einer Karriere als Neurowissenschaftlerin. Der Tod ihres Vaters an Blutkrebs wurde jedoch zum Wendepunkt. "Wenn man mit dem Tod konfrontiert wird, ändert das alles", reflektiert Ikkimel heute über dieses Erlebnis im Interview mit der Zeit. Statt ihre geplante Masterarbeit in Norwegen zu schreiben, entschied sie sich für die Musik. Mit ihrem Debütalbum "Fotze" und millionenschweren Streaming-Zahlen hat sie bewiesen, dass dieser Sprung ins kalte Wasser goldrichtig war. "Meine Musik holt Hörerinnen aus einer gebenden Position in eine machende", analysiert sie ihren eigenen Impact selbstbewusst. Wenn Frauen ihr schreiben, dass sie sich nachts sicherer fühlen, weil sie Ikkimel-Songs hören, dann hat sie ihr Ziel erreicht. Auf der Bühne dreht sie sexistische Rhetorik bewusst um und inszeniert Männer an Leinen und in Käfigen. Eines ist seit der Hörprobe klar: Fans dürfen sich auf eine geballte Ladung Frauenpower mit Katja und Ikkimel freuen.








