

iBlali stößt Debatte an: Hat Mois sein Comeback verdient?
Der YouTuber iBlali (33) hat mit scharfen Worten die Diskussion um das Comeback von Mois (34) angeheizt. In seinen Instagram-Storys kritisierte er die Begeisterung um den Social-Media-Star, der nach einer schwierigen Phase zurückgekehrt ist und im Netz wieder großen Zuspruch findet. Laut iBlali werde viel zu schnell vergessen, was vorgefallen sei, und gefallenen Influencern werde oft ohne eine glaubhafte Veränderung verziehen. "Es fehlt an Empathie und echten Werten", kommentierte er in seinen Beiträgen und forderte, die Frage der Verantwortung stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Die Aussagen haben in der Online-Community eine heftige Debatte entfacht.
In seiner Story, aus der unter anderem BlackBeats.FM und Raptastisch zitieren, wird iBlali ungewöhnlich grundsätzlich. Er schreibt: "Die Wahrheit ist doch, dass es völlig Latte ist, ob man 'gecancelt' wird oder nicht. Natürlich kommt es auf die Handlung an (und manche haben Rehabilitierung natürlich verdient), doch wie schnell gewissen Leuten 'verziehen' wird und man sich solche Täter plötzlich zurückwünscht, zeigt doch perfekt, wie viele da draußen keine echten Werte vertreten, für absolut nichts einstehen und darüber hinaus völlig vergesslich sind." Besonders hart fällt seine Kritik an Teilen des Publikums aus: "Da fehlen meistens Empathie und emotionale Intelligenz. Viel mehr im Kopf außer 'ja aber der war halt entertaining digga hahaha' findet da halt nicht statt." Während Mois mit Aktionen wie der Finanzierung einer neuen Wohnung für seine Mutter und seine Tochter in Wien Sympathien sammelt, fordert iBlali, Taten und Konsequenzen konsequenter mitzudenken und prominenten Köpfen keinen vorschnellen Freifahrtschein auszustellen.
Hinter der aufgeladenen Debatte stehen zwei Lebenswege, die viele junge Fans seit Jahren begleiten. Mois, der mit bürgerlichem Namen Zelemkhan Arsanov heißt, hatte nach einer schwierigen Phase mit Klinikaufenthalt und einer Sperre auf YouTube einen Neustart gewagt und setzt seitdem verstärkt auf TikTok, Familiencontent und emotionale Botschaften an seine Kinder. iBlali wiederum gehört zu den prägenden YouTubern der frühen 2010er-Jahre, viele Zuschauer sind mit seinem Humor und seinen Kommentar-Videos aufgewachsen. Dass ausgerechnet er nun die Frage stellt, wann eine zweite Chance wirklich glaubwürdig ist und welche Rolle Werte, Empathie und Erinnerung im Netz spielen, verleiht der Diskussion zusätzliche Brisanz – und rückt auch das Verhältnis der beiden Internetstars zu ihrem jeweiligen Publikum ins Rampenlicht.





