Marius Borg Høiby feiert 29. Geburtstag vor Prozessbeginn
Ein Geburtstag mit Beigeschmack: In Oslo blickt heute alles auf Marius Borg Høiby (29), der am 13. Januar 29 Jahre alt wird. Wie und mit wem er feiern will, ist unklar. Fest steht jedoch, dass nur wenige Wochen später der wohl schwerste Termin seines Lebens ansteht. Ab dem 3. Februar muss sich der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) und Stiefsohn von Kronprinz Haakon (52) vor Gericht verantworten. Laut Bunte geht es um 32 Anklagepunkte, darunter schwere Vorwürfe wie Vergewaltigung und Körperverletzung. Der norwegische Strafverteidiger Patrick Lundevall-Unger ordnet die Lage ein: "Das norwegische Recht ist hier sehr streng", sagte er dem Magazin und fügte hinzu: "Er riskiert bis zu 16 Jahre Haft, sollte er in sämtlichen Punkten verurteilt werden."
Hinter den Palastmauern schließt sich die Familie zusammen. Mette-Marit hatte Ende 2024 öffentlich gemacht, dass ihr Sohn seit längerer Zeit professionelle Unterstützung erhalte. "Für uns war es ein forderndes Jahr und ein fordernder Herbst", erklärte die Kronprinzessin damals. In einer NRK-Dokumentation verteidigte sie zudem den Umgang als Eltern mit der Situation: "Gemeinsam haben wir unser Bestes gegeben und professionelle Hilfe gesucht", sagte sie und sprach offen über Selbstvorwürfe, die Eltern in einer solchen Lage quälen. Beobachter in Norwegen gehen davon aus, dass die Anteilnahme der Royals groß bleibt. Patrick Lundevall-Unger glaubt nicht, dass das Ansehen des Königshauses durch den Prozess nachhaltig leidet. "Kronprinz Haakon führt das Land als sehr beliebter Repräsentant", so der Jurist. Auch König Harald V. (88) und Königin Sonja (88) genießen stabile Zustimmung.
Abseits der juristischen Schlagzeilen meidet Marius (29) seit Jahren das Rampenlicht und lebt zurückgezogen. Freunde beschreiben ihn als jemanden, der sich in Oslo selten öffentlich zeigt und Privates konsequent abschirmt. In der Vergangenheit soll er versucht haben, Abstand zu öffentlicher Aufmerksamkeit zu halten und seinen Alltag möglichst unspektakulär zu gestalten. In den Wochen vor Prozessbeginn stand er dennoch erneut im Fokus der Behörden, nachdem es in Norwegen Hinweise auf einen möglichen Kontaktverstoß gab. Während die Vorbereitungen auf die Verhandlung laufen, richtet sich der Blick nun auf die familiäre Stütze, die ihm an diesem schwierigen Geburtstag Halt gibt – und auf das, was der Februar für das Geburtstagskind aus dem norwegischen Umfeld bringen wird.









