Marius-Prozess: Zeugin verlässt unter Tränen die Verhandlung
Influencerin Anniken Jørgensen hat am Osloer Amtsgericht einen hochemotionalen Auftritt hingelegt. Die 29-Jährige sagte im Prozess gegen Marius Borg Høiby (29) aus und verließ nach ihrer Vernehmung sichtbar aufgelöst das Gerichtsgebäude, den Tränen nahe. Wie Bild berichtet, hatte sie zuvor die Verhandlung kurz unterbrechen müssen, um sich zu sammeln. Vor den Richtern schilderte Anniken, wie Marius seine damalige Freundin Nora Haukland im Sommer 2023 massiv unter Druck gesetzt und mit Nachrichten bombardiert haben soll, nachdem diese ein Bikinifoto von sich auf Instagram veröffentlicht hatte.
In ihrer Aussage beschrieb die Unternehmerin, wie die Situation zwischen dem Paar damals immer weiter eskaliert sei. Nora habe ihr anvertraut, dass Marius ihr gedroht habe, Suizid zu begehen, falls sie ihn verlassen würde. Die Social-Media-Bekanntheit berichtete weiter, dass Nora sich klein und eingeschüchtert gefühlt habe. Sie schilderte weiter, dass Nora ihr allmählich von den Problemen mit Marius erzählt und offenbart habe, dass er sie geschlagen hatte. Anniken erklärte vor Gericht: "Nora wollte nicht weiter über die Probleme mit Marius sprechen, denn wer erzählt schon gern, dass er vom eigenen Freund verprügelt worden ist?"
Die verheiratete Anniken gilt als seriöse Influencerin und arbeitet als Unternehmerin. Nora und Anniken hatten im Sommer 2023 gemeinsam für die norwegische Reality-TV-Serie "Girls of Oslo" vor der Kamera gestanden, als die Influencerin die Spannungen zwischen dem Paar miterlebte. Vor Gericht sagte sie zugunsten ihrer Freundin und gegen deren Ex-Freund Marius aus. Der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) muss sich derzeit vor Gericht in 38 Anklagepunkten verantworten.






