

Liza Minnelli rechnet in Buch ab: So hart war ihre Kindheit
Liza Minnelli (79) lässt in ihren ersten Memoiren tief blicken. In ihrem Buch "Kids, Wait Till You Hear This!", das am 10. März erscheint, rechnet die Schauspiel-Ikone mit ihrer bewegten Vergangenheit ab und teilt schonungslos intime Details aus ihrem Leben. Die Tochter von Judy Garland (†47) beschreibt darin ihre schwierige Kindheit an der Seite ihrer berühmten Mutter, die bereits als Kind mit Aufputsch- und Beruhigungsmitteln "vergiftet" worden sei. Liza, die selbst keine Kinder zur Welt brachte, erzählt laut Daily Mail, wie sie schon mit 13 Jahren zur Pflegerin ihrer Mutter wurde. Sie habe täglich als "Krankenschwester, Ärztin, Pharmakologin und Psychiaterin" fungieren müssen, um Judy mit Medikamenten zu versorgen, damit diese überhaupt funktionieren konnte.
Trotz der schweren Belastung betont Liza in dem Auszug, der in der Sunday Times veröffentlicht wurde, dass ihre Mutter sie "leidenschaftlich liebte" und sie diese Liebe genauso stark erwiderte. Judy, die 1969 im Alter von 47 Jahren an einer Überdosis Schlaftabletten starb, habe "Millionen von Dollar" für Reha-Aufenthalte und Krankenhäuser ausgegeben und sogar Elektroschocktherapien über sich ergehen lassen, doch nichts habe geholfen. Liza macht Studiomanager und ihre Großmutter dafür verantwortlich, dass ihre Mutter schon als Kinderstar abhängig gemacht wurde. Als ihre kleine Schwester Lorna Luft 1952 geboren wurde, versuchte Judy sich kurz darauf das Leben zu nehmen, doch am nächsten Morgen war sie laut Liza wieder "bester Laune" und tat, "als wäre nichts passiert". Nach Judys Tod weinte Liza, die 1972 mit ihrer Paraderolle als Sally Bowles im Musical-Film "Cabaret" zum Weltstar avancierte, laut eigener Aussage acht Tage lang ununterbrochen.
In ihren Memoiren schildert Liza auch einen schockierenden Moment aus ihrer ersten Ehe mit Peter Allen, den sie 1967 heiratete. Sie beschreibt, wie sie ihren Ehemann einst im eigenen Ehebett mit einem anderen Mann erwischt hatte und sich danach "zerbrechlich und verängstigt" fühlte. Nachdem sie ihm vergeben hatte, blieben die beiden dennoch weitere sieben Jahre verheiratet. Die Schauspielerin entschied sich laut Daily Mail, das Buch zu schreiben, nachdem sie sich über die ungenauen Darstellungen ihres eigenen Lebens und das ihrer Mutter geärgert hatte. Auch ihren umstrittenen Auftritt bei den Oscars 2022 an der Seite von Lady Gaga (39) thematisiert sie kritisch. Liza behauptet, sie sei "gezwungen" worden, im Rollstuhl auf die Bühne zu fahren, obwohl ursprünglich ein Regiestuhl geplant war. Sie sei "sabotiert" worden und fühlte sich gedemütigt, als Lady Gaga vor laufenden Kameras sagte: "I got you".







