Blake Lively kämpfte um Freundschaft mit Taylor Swift

Blake Lively kämpfte um Freundschaft mit Taylor Swift

- Helena Neukam
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Blake Lively (38) und Taylor Swift (36) haben ihre Freundschaft gerettet und das ausgerechnet inmitten des eskalierenden Rechtsstreits rund um Justin Baldoni (41). Im Dezember, zwischen New York und zahllosen Anwaltsgesprächen, schrieb Blake ihrer Freundin, sie fühle sich "wie eine schlechte Freundin". Taylor antwortete ehrlich und direkt, Blake liege damit nicht falsch, und schilderte, dass sich deren Nachrichten zuletzt wie Rundmails an "zweihundert Angestellte" angefühlt hätten. Nach einem schlichten "Komm bitte zurück" von Taylor tippten die zwei bis tief in die Nacht, heißt es in einer von TMZ veröffentlichten Chat-Chronik. Kurz darauf nannte Taylor in einem Austausch Justin eine "Bitch", wie das Portal weiter berichtet. Der Prozess ist für Mai terminiert, und in New York dürfte es hoch hergehen.

Die untersiegelten und nun bekannt gewordenen Nachrichten spielen auch in den Gerichtsunterlagen eine Rolle. Laut Dokumenten, die unter anderem People vorliegen, schrieb Taylor Blake nach einem New York Times-Artikel über deren Beschwerde gegen Justin: "Du hast gewonnen. Du hast es geschafft." Taylor lobte, die Enthüllungen hätten vielen Menschen geholfen, und sprach davon, dass eine "Cancellation" selten so schnell rückgängig gemacht werde. Blake bedankte sich daraufhin mit den Worten: "Ich hätte das alles nicht gut überstanden, wenn es dich nicht gäbe." Gleichzeitig weist Blakes Seite den Vorwurf zurück, die beiden hätten einen Bericht der Times im Voraus abgesprochen. Justin bestreitet die Vorwürfe des Fehlverhaltens, sein Anwalt Bryan Freedman nannte sie gegenüber der Times "völlig falsch, ungeheuerlich und absichtlich reißerisch" und kündigte an, dass sein Mandant auf eine vollständige Rehabilitierung vor Gericht setze.

Persönlich wirkt die Dynamik zwischen der Sängerin und der Schauspielerin wie ein Freundschafts-Reset unter Extrembedingungen. Taylor erklärte im Dezember, sie vermisse die alte, witzige Blake, die nicht in PR-Floskeln schreibe, sondern "als sie selbst" spreche. Das offene Eingeständnis half offenbar, die Funkstille aufzubrechen – beide texteten wieder stundenlang, suchten Nähe und Normalität, obwohl um sie herum alles Richtung Gerichtssaal zeigte. Während Taylor nun als feindliche Zeugin geladen werden soll und ein hartes Kreuzverhör durch Justins Anwalt im Raum steht, bleibt auf der privaten Ebene hängen: Zwei enge Vertraute fanden ihren Ton wieder, bevor die nächste Welle des öffentlichen Dramas anrollt.

Originalbild von Taylor Swift und Blake Lively
Instagram / taylorswift
Originalbild von Taylor Swift und Blake Lively
Ice Spice, Taylor Swift und Blake Lively beim Super Bowl 2024
Getty Images
Ice Spice, Taylor Swift und Blake Lively beim Super Bowl 2024
Taylor Swift und Blake Lively im Januar 2024
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Taylor Swift und Blake Lively im Januar 2024
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