Weißes Haus klärt über Donald Trumps Blutergüsse an Hand auf
Donald Trump (79) hat beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos für neue Diskussionen gesorgt – diesmal nicht nur mit Worten, sondern mit seiner linken Hand. Bei einem Auftritt am Donnerstag, dem 22. Januar, zeigte der US-Präsident beim "Board of Peace"-Event deutlich sichtbare, dunkle Blutergüsse unter Zeige- und Mittelfinger. Die Bilder des Auftritts verbreiteten sich rasch im Netz und lösten erneut Spekulationen um Trumps Gesundheit aus, zumal ähnliche Verletzungen in den vergangenen Monaten meist an seiner rechten, dominanten Hand zu sehen gewesen waren.
Auf Nachfragen reagierte das Weiße Haus umgehend. Pressesprecherin Karoline Leavitt erklärte in einem Statement gegenüber Just Jared: "Bei der heutigen Veranstaltung des Friedensrats in Davos schlug Präsident Trump mit der Hand auf die Ecke des Unterzeichnungstisches und zog sich dabei eine Prellung zu." Schon zuvor hatte sie betont, der Präsident sei durch seine tägliche Einnahme von Aspirin anfälliger für blaue Flecken, seine rechte Hand sei wegen des ständigen Händeschüttelns besonders strapaziert. Auch der Leibarzt Sean Barbabella hatte die Handmale laut Wall Street Journal als harmlose Reizung des Weichteilgewebes im Zusammenhang mit viel Körperkontakt und einem Herz-Kreislauf-Präparat beschrieben. Dass die frische Verletzung nun an der linken Hand auftrat, sorgte dennoch für neue Fragen, weil Trump bei öffentlichen Terminen fast immer die rechte Hand zum Gruß ausstreckt.
Trump selbst sprach erst zu Jahresbeginn im Wall Street Journal offen über seine Aspirin-Gewohnheiten und seine empfindliche Haut. Er nehme bewusst eine höhere Dosis als empfohlen, weil er, wie er es nannte, "abergläubisch" sei. "Sie sagen, Aspirin ist gut, um das Blut zu verdünnen, und ich will kein dickes Blut, das durch mein Herz fließt", erklärte der Politiker dem Blatt. Dass seine Haut mit den Jahren dünner geworden sei, bekam er nach eigenen Worten sogar bei einem High-Five mit seiner heutigen Justizministerin Pam Bondi zu spüren, als deren Ring seine Hand aufriss. Um sichtbare Blessuren zu kaschieren, greift der Präsident oft zu Make-up: Sobald er sich wieder irgendwo stößt, trage er Creme in wenigen Sekunden auf. Auch bei jüngsten Auftritten – ob bei hitzigen Fabrikbesuchen oder nun auf der Bühne in Davos – steht er damit stets im doppelten Rampenlicht: wegen seiner Worte und wegen jeder noch so kleinen Spur auf seiner Haut.






