

Doku über Haftbefehl ist für den Grimme-Preis nominiert
Großer Tag für Deutschlands TV-Macher: Das Grimme-Institut hat die neuen Nominierungen verkündet. Mittendrin sorgt eine Netflix-Doku für Aufsehen – "Babo – Die Haftbefehl-Story" über Rapper Haftbefehl (40) darf auf einen Preis hoffen. Die Doku wurde im Herbst veröffentlicht und löste schnell bundesweite Diskussionen über die Themen Drogensucht und Ruhm aus. Es wurde sogar gefordert, den Film zu Aufklärungszwecken in das Pflichtprogramm von weiterführenden Schulen aufzunehmen.
In der Doku wird der kometenhafte Aufstieg des Rappers, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, auf eindrucksvolle Art und Weise dargestellt – ebenso wie seine Drogensucht, die seinen Körper langsam, aber sicher zerstört. Auf der Premiere im Oktober versteckte Aykut sein Gesicht hinter einer schwarzen Sturmmaske, da sein Kokainkonsum seine Nase zersetzt und eine rettende OP nötig gemacht hat. Auch seine Partnerin Nina, die sich um die gemeinsamen Kinder kümmert, findet in der Doku Gehör und spricht über schwere Jahre an der Seite des Musikers.
Neben der Doku sind natürlich noch eine Reihe weiterer TV-Projekte für den begehrten Preis nominiert. Unter den Nominierten sind die ZDF-Serie "Chabos", Comedian Till Reiners mit seiner Sendung "Till Tonight" und "Die Sendung mit der Maus", das Kultprogramm für Kinder. Insgesamt wurden unter mehr als 750 Einreichungen 71 Produktionen und Einzelleistungen nominiert. Im März werden dann die glücklichen Gewinner bekannt gegeben.








