Haftbefehl sagt das Zürich-Konzert nach seiner Nasen-OP ab
Haftbefehl (40), bürgerlich Aykut Anhan, hat seinen Auftritt beim "808 Festival" in Zürich am 28. Februar kurzfristig abgesagt. Der Rapper sollte zu den großen Acts des Abends zählen, nun müssen sich Fans auf eine Änderung im Line-up einstellen. Wie der Veranstalter auf Instagram erklärte, hängt die Entscheidung mit der Nasenoperation zusammen, der Aykut sich im Januar unterzogen hatte. In dem Statement heißt es: "Nach der jüngsten ärztlichen Einschätzung wurde entschieden, dass die Belastung für die Nase aktuell zu hoch ist."
Trotz der kurzfristigen Absage betont der Veranstalter, dass kein Grund zur Sorge bestehe. Die Genesung sei grundsätzlich positiv verlaufen, weshalb ein Auftritt zunächst noch realistisch gewirkt habe. Letztendlich gelte aber vor allem eins: "Gesundheit geht vor." Das "808 Festival" findet dennoch wie geplant statt, allerdings ist noch nicht bekannt, welcher Artist an Haftbefehls Stelle Teil des Line-ups wird. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, eine Lösung zu finden und euch dazu bald weitere Informationen zu geben", heißt es abschließend in dem Posting. Die Fans des gebürtigen Offenbachers zeigen sich derweil verständnisvoll und schicken Genesungswünsche.
Der Eingriff an der Nase war notwendig geworden, nachdem Haftbefehls jahrelanger Kokain-Konsum zum Einfallen seiner Nase geführt hatte. In der Netflix-Dokumentation "Babo – Die Haftbefehl-Story" gewährte der Rapper so intime Einblicke in sein Privatleben wie noch nie zuvor, thematisierte seine Sucht und den mühsamen Kampf zurück ins Leben. Doch erst vor wenigen Tagen offenbarte Aykut in seinem Podcast "Nina & Aykut", dass er nach den Dreharbeiten zu der Doku wieder massiv rückfällig geworden sei. Der 40-Jährige konsumierte erneut Kokain, große Mengen Cannabis und Alkohol. Eigentlich sollte die Dokumentation das Ende einer dunklen Ära markieren, doch seine Gesundheit bleibt offenbar weiterhin ein sensibles Thema.






