Das waren letzte Worte von Vater an Sohn Hardy Krüger jr.
Es sind nur wenige Worte, die sich bei Hardy Krüger jr. (57) eingebrannt haben – und sie kamen von niemand Geringerem als seinem Vater Hardy Krüger (†93): "Und jetzt wird es still." Im australischen Dschungelcamp spricht der Schauspieler nun offen darüber, wie sehr ihn dieser Satz bis heute verfolgt, weil er weder weiß, woran sein berühmter Vater 2022 in den USA gestorben ist, noch wo er begraben liegt. Während Hardy im Camp mit seiner Vergangenheit ringt, schildert seine Ehefrau Alice in einem ausführlichen Gespräch mit RTL, wie es überhaupt so weit kommen konnte, dass Vater und Sohn über Jahre verstummten und der Kontakt schließlich vollkommen abriss.
Alice erinnert sich daran, dass es nie "den einen Moment" gab, der alles veränderte. Noch 2008 war Hardy bei der Hochzeit seines Sohnes mit Katrin dabei, doch danach sei die Beziehung langsam brüchig geworden. Ein wichtiger Wendepunkt sei eine Theateranfrage gewesen, bei der Hardy jr. eine Rolle übernehmen sollte, die seinem Vater besonders am Herzen lag. Rund um Übersetzungsrechte sei es zu Missverständnissen gekommen. In einem Brief habe Hardy sr. schließlich den Vorwurf erhoben, man hätte ihn in der Familie fragen müssen – am Ende stand der Satz, der alles besiegelte: "Und jetzt wird es still." Genau so kam es: Alice berichtet, dass ihr Mann über Jahre hinweg zu Weihnachten, Ostern, Geburtstagen oder besonderen Momenten der Kinder E-Mails schrieb, um den Vater auf dem Laufenden zu halten. Eine Antwort kam nie – bis zu dem Tag, an dem Hardys letzte Frau Anita per Mail nur noch den Tod des Schauspielers mitteilte, ohne Angaben zu Todesursache oder Grab.
Im Camp öffnete Hardy vor allem im Gespräch mit Patrick Romer (30) sein Herz. Dabei gestand der Schauspieler: "Wenn ich das wüsste …", als Patrick wissen wollte, woran sein berühmter Vater gestorben ist. Der Schmerz darüber, nicht einmal einen Ort zum Trauern zu haben, wurde für alle Camper spürbar. Hardy erzählte außerdem, dass Anita, die Ehefrau seines Vaters, nach dem Tod nur eine E-Mail geschickt habe und er bis heute nicht wisse, ob es überhaupt eine Beerdigung gab. Im Dschungeltelefon erklärte er, ihm sei nur bekannt, dass es in der Todesnacht einen Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst gegeben habe. Besonders für ihn und seine Schwestern Christiane und Malaika sei die Ungewissheit "ganz furchtbar", wie er im Camp sagte.











