Dschungelexperte analysiert Gil und Ariels Lagerfeuermoment
Nach Tagen voller Streit und Anfeindungen sorgte an Tag elf im Dschungel ein emotionaler Moment zwischen Ariel und Gil Ofarim (43) für eine Überraschung. Im Bild-Buschfunk analysiert Dschungelexperte John Puthenpurackal nun die Szenen – und schätzt ein, ob sich vielleicht doch noch eine Freundschaft zwischen den beiden entwickeln könnte. "Da haben sich einige Zuschauer drüber gewundert, dass Gil Ariel die Hand gibt – nach all den Beschimpfungen, nach all dem, was er sich anhören musste von Ariel. Das ist ja seine Endgegnerin im Dschungelcamp und wenn man sich das Ganze anschaut, auch die Reaktion von Gil, muss man sagen: Er ist einfach ein sehr guter Stratege", erklärt er und ergänzt: "Es gibt ja diesen Spruch: Umarme deinen Feind in den schlimmsten Zeiten. Das kann manchmal für Überraschung sorgen."
John sei der Meinung, Gil habe den Überraschungsmoment auf seiner Seite gesehen. "Ich glaube, das ist die Taktik auch von Gil gewesen. Er hat sie überrascht mit diesem Friedensangebot und damit hat Ariel nicht mal gerechnet", schätzt er. Weiter verweist er darauf, dass den Campern nicht mehr viel Zeit bleibe, um einen guten Eindruck zu hinterlassen: "Ich würde sagen, wenn ich an Gils Stelle wäre, würde ich das genauso machen. Ich würde versuchen, jetzt in den Tagen vor dem Finale, mir Ruhe zu verschaffen. Das geht am besten, indem man jemandem die Hand reicht oder in den Arm nimmt."
Die plötzliche Nähe traf auf einen Moment, in dem Ariel ohnehin sehr offen war. Am Lagerfeuer hatte die Reality-TV-Bekanntheit zuvor von einer bewegenden familiären Geschichte rund um eine verstoßene Tochter erzählt – ein Thema, das die Runde still machte und auch den Musiker sichtbar berührte. Persönlich wurde es damit auf beiden Seiten: Gil ist Vater von zwei Kindern, seine Rolle als Papa schwingt in solchen Gesprächen mit, während Ariel im Camp immer wieder Einblicke in ihre privaten Erfahrungen zulässt. Gerade in dieser Mischung aus verletzlichen Geständnissen und engem Zusammenrücken entsteht jene Art von Lagerfeuerintimität, die im Dschungel Beziehungen neu ordnen kann – unabhängig davon, wie hart die Töne zuvor waren.










