

Neue Unterlagen belasten Trump schwer im Epstein-Skandal
Donald Trump (79) sieht sich als klaren Gewinner nach der jüngsten Veröffentlichung der Epstein (†66)-Akten: Der US-Präsident erklärte kürzlich in Washington, die Unterlagen des Justizministeriums sprächen ihn von jedem Fehlverhalten frei. Vor Reportern sagte er laut: "Ich habe es mir nicht selbst angesehen, aber mir wurde von einigen sehr wichtigen Leuten gesagt, dass es mich nicht nur freispricht, sondern das Gegenteil von dem ist, worauf die Leute gehofft hatten." Zuletzt wurden mehr als drei Millionen Seiten Dokumente, Tausende Videos und über 100.000 Fotos veröffentlicht – der Name des Politikers taucht mehr als 1.000 Mal darin auf.
Zugleich kursieren weiterhin schwere Vorwürfe gegen Donald in den Unterlagen: Frauen berichten von angeblichen Orgien, Missbrauch auf Partys und tragen Belege zu einem angeblichen Sex- und Menschenhandelsring bei. Viele dieser Aussagen wurden vom FBI jedoch als unglaubwürdig eingestuft oder nie weiterverfolgt, einige besonders brisante Dokumente wurden laut Medienberichten kurz nach ihrer Online-Stellung wieder von der Website des Justizministeriums entfernt. Das Ministerium selbst betont, bei der Datenmasse könnten auch gefälschte oder falsch eingereichte Materialien enthalten sein, und spricht von "unwahren und sensationsheischenden Vorwürfen" gegen den Präsidenten.
Die Nähe des amtierenden US-Präsidenten zum verurteilten Sexualstraftäter ist seit Jahren Gegenstand des öffentlichen Interesses, befeuert von Archivfotos, alten Videomitschnitten, E-Mail-Verläufen und Erlebnisberichten verschiedenster Beteiligter. In der Vergangenheit stritt Donald jegliche freundschaftliche oder geschäftliche Beziehung zu Jeffrey Epstein ab, lieferte stattdessen stets Erklärungen für vergangene Zusammenkünfte. Seine Familie steht bei öffentlichen Auftritten regelmäßig geschlossen an seiner Seite. Engste Vertraute verteidigen ihn in Interviews und in den sozialen Netzwerken gegen jede neue Welle von Vorwürfen, die aus den Akten an die Öffentlichkeit dringt.






