Hero Fiennes-Tiffin findet Nepo-Baby-Label gerechtfertigt
Hero (28) Fiennes-Tiffin spricht so offen wie selten über seinen berühmten Nachnamen und seine Herkunft – und überrascht mit deutlichen Worten. Im Gespräch mit dem Magazin Tatler erzählt der Schauspieler, dass ihm die eigene Schauspieler-Dynastie als Kind und Teenager "so peinlich" gewesen sei, dass er sich nach einem komplett normalen Alltag gesehnt habe. Der 28-Jährige, Neffe von Ralph Fiennes (63) und Joseph Fiennes (55), bereitet sich gerade auf seine nächste große Rolle vor: Er spielt in Guy Ritchies (57) neuer Prime-Video-Serie den jungen Sherlock Holmes. Gedreht wurde in Großbritannien, an seiner Seite ist unter anderem Dónal Finn als James Moriarty zu sehen. Heute kann Hero über die Last eines großen Namens scherzen – und wünscht sich dennoch, dass man seine Sicht versteht.
Denn der Brite macht keinen Hehl daraus, dass sein Start in die Branche stark von der eigenen Familie geprägt war. "Ich denke, das ist so fair", sagt Hero zum viel diskutierten Nepo-Baby-Label gegenüber Tatler. Er betont, er wäre ohne das Umfeld aus Filmschaffenden – seine Mutter Martha arbeitete als Regisseurin, sein Vater George als Kameramann – wahrscheinlich nie Schauspieler geworden. Frühe Weichenstellung: Sein erster großer Auftritt war 2009 als junger Tom Riddle in Harry Potter und der Halbblutprinz, während Onkel Ralph als Lord Voldemort vor der Kamera stand. Schon damals, erinnert sich Hero, habe er den Job nicht für möglich gehalten: "Da sind so viele echte Schauspieler, die üben", habe er zu Hause gesagt. Umso größer sei die Überraschung gewesen, als die Zusage kam.
Heute steht Hero zu seiner Herkunft und sieht sie auch als Quelle des Stolzes. Dennoch warnt er vor den Schattenseiten des Schauspielerdaseins, da die zunehmende Bekanntheit persönliche Freiheiten einschränken kann. "Ich genieße es, in meiner Heimatstadt anonym in den Pub gehen zu können. Wenn das schwieriger wird, muss ich damit leben", sagt der Schauspieler, der sich bewusst ist, welche Chancen seine Karriere bietet. Mit der Rolle des jungen Sherlock scheint dies ein Preis zu sein, den er bereit ist zu zahlen: "Ich habe Sherlock Holmes für Guy Ritchie gespielt – das war es wert."







