Mette-Marit taucht "hunderte Male" in Epstein-Akten auf

Mette-Marit taucht "hunderte Male" in Epstein-Akten auf

- Carina Bukenberger
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Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (52) steht im Zentrum einer Kontroverse, nachdem ihr Name "hunderte Male" in den kürzlich veröffentlichten Akten von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) gefunden wurde. Laut der norwegischen Zeitung VG beinhalten die Dokumente eine Vielzahl an E-Mails und Nachrichten, die zwischen der Kronprinzessin und dem verstorbenen US-Unternehmer ausgetauscht wurden. Besonders brisant: Mette-Marit verbrachte im Jahr 2013 vier Tage in Jeffreys Anwesen in Palm Beach, als sie bereits seit zwölf Jahren mit Kronprinz Haakon (52) verheiratet war. Der norwegische Palast hat diesen Aufenthalt inzwischen offiziell bestätigt und betont, die Kronprinzessin habe sich dort in Begleitung einer Freundin aufgehalten.

Die Zeitung VG beschreibt zwischen Jeffrey und der Kronprinzessin eine lockere Freundschaft: Sogar bei der Vermittlung eines Zahnarzttermins in den USA soll er ihr geholfen haben. Weiter werden E-Mails zitiert, in denen er ihr zu Weihnachten 2011 schrieb, worauf sie mit einem lockeren "Wie ist das Inselleben?" antwortete. Anschließend habe man sich über Bücher ausgetauscht. 2012 wurde in den Nachrichten ein Treffen in Paris erwogen, später kündigte Jeffrey einen Oslo-Besuch an. Bis Juni 2014 plätscherte die Kommunikation so vor sich hin, dann sei Schluss gewesen: Laut dem norwegischen Hof hatte Mette-Marit schließlich den Kontakt beendet, weil sie das Gefühl gewann, Jeffrey verspreche sich etwas von der Nähe zur Kronprinzessin.

Gegenüber den norwegischen Medien entschuldigte sich Mette-Marit bereits deutlich für ihr damaliges Verhalten: "Jeffrey Epstein ist selbst für seine Taten verantwortlich. Aber ich muss die Verantwortung dafür übernehmen, dass ich seinen Hintergrund nicht besser überprüft hatte und nicht schnell genug gesehen habe, welch ein Mensch er ist. Ich entschuldige mich dafür aufrichtig." Weiter erklärte Mette-Marit, dass diese Episode ihres Lebens zeige, was für ein schlechtes Urteilsvermögen sie hatte. "Ich bedauere sehr, überhaupt Kontakt mit ihm gehabt zu haben. Es ist einfach peinlich", so die Kronprinzessin, die aktuell ohnehin unter großem Druck steht: Ab dem 3. Februar 2026 wird in Oslo über schwere Vorwürfe gegen ihren Sohn verhandelt.

Collage: Kronprinzessin Mette-Marit und Jeffrey Epstein
Collage: IMAGO / Gonzales Photo, ActionPress / CapitalPictures
Collage: Kronprinzessin Mette-Marit und Jeffrey Epstein
Kronprinz Haakon von Norwegen und Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen, 2023
Imago
Kronprinz Haakon von Norwegen und Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen, 2023
Kronprinzessin Mette-Marit im Januar 2025
Getty Images
Kronprinzessin Mette-Marit im Januar 2025
Wie wirkt Mette-Marits Entschuldigung auf euch?