Hardy Krüger jr. wehrt sich gegen Faultier-Image im Camp
Hardy Krüger jr. (57) hat nach seinem Aus im Dschungelcamp klargestellt, dass er kein "Faultier" war – auch wenn es im Fernsehen so ausgesehen haben mag. Bei einer Pressekonferenz in Deutschland, an der auch Promiflash teilnahm, schilderte der Schauspieler, wie seine Tage im Camp tatsächlich abliefen. Anlass für die Klarstellung: In den Ausstrahlungen lag Hardy oft auf der Pritsche, bei einem Spiel bekam er sogar eine Faultier-Figur überreicht. Doch der 57-Jährige betonte, er habe sich ständig beschäftigt und Wege gefunden, die langen Stunden zu füllen. Die Botschaft: Das gemütliche Image sei nur ein Ausschnitt – und keineswegs das ganze Bild.
In seinen Worten sei er "am meisten rumgelaufen" und habe jede Gelegenheit genutzt, aktiv zu bleiben. Er sei "rauf und runtergerannt", habe Holzscheite einzeln getragen, gekocht, Wäsche gewaschen und Spaziergänge gemacht, um die Zeit zu strukturieren. "Wenn jeder glaubte, dass man 24 Stunden auf dem Bett rumhängen kann, der hat sich da wirklich geschnitten", erklärte er gegenüber den anwesenden Medien. Zugleich zeigte er humorvolle Gelassenheit: Faultiere finde er "sehr sympathisch" und nehme den Spitznamen nicht krumm. Der Vergleich sei "nicht ganz falsch", weil auch er Kräfte bewusst eingeteilt habe, schließlich wisse man nie, wie lange der Weg im Camp noch gehe. Jetzt sei er jedoch erleichtert, dass der Dschungel für ihn vorbei ist.
Bereits zuvor war Hardy im Camp weitgehend als gemütlicher Kandidat wahrgenommen worden. Dschungel-Arzt Dr. Bob (76) empfahl angesichts der vorwiegend sitzenden oder liegenden Haltung einiger Teilnehmer, sich mehr zu bewegen, um die Fitness aufrechtzuerhalten. Hardy hatte jedoch offenbar eine eigene Strategie, bei der es ihm darum ging, seine Kräfte clever einzuteilen. Faultier oder nicht – seine Einstellung hat für Gesprächsstoff gesorgt und zeigt, dass auch im Dschungelcamp der Eindruck oft täuschen kann.










