Mette-Marit traf Jeffrey Epstein wohl im Beisein ihrer Kids
Prinzessin Mette-Marit (52) hat im Januar 2013 per SMS ein Treffen mit Jeffrey Epstein (†66) verabredet – und dabei ausdrücklich "die Kinder" erwähnt. Das geht aus Nachrichten hervor, die Journalistinnen und Journalisten des Portals VG in den nun veröffentlichten US-Akten zu Epstein entdeckt haben. In der Nachricht der dreifachen Mutter heißt es: "Wenn du auf die andere Seite gehst, treffen wir uns auf dem Weg. Ich gehe mit den Kindern spazieren." Kurz darauf fragt sie: "Wo bist du?", Epstein antwortet: "Ich komme." Die Unterhaltung soll sich in Oslo abgespielt haben. Ob die Begegnung tatsächlich stattfand und ob Prinzessin Ingrid Alexandra (22) und Prinz Sverre Magnus (20) dabei waren, bleibt offen. Die Enthüllungen stammen aus Millionen freigegebener Dokumente, die Ende Januar publik wurden.
Der norwegische Hof reagierte mit einer knappen Einordnung. "Der Kronprinz und die Kronprinzessin können sich nicht daran erinnern, dass die Kinder bei einem Treffen anwesend waren", erklärte Hof-Informationschefin Guri Varpe gegenüber VG. Bereits zuvor hatte der Palast betont, Mette-Marit habe zwischen 2011 und 2013 Kontakt zu Epstein gehabt und diesen beendet, als ihr Misstrauen wuchs. Die neuen Akten legen jedoch nahe, dass der Austausch nicht nur aus sporadischen Mails bestand. So soll die Kronprinzessin mit einer Freundin insgesamt vier Tage in Epsteins Villa in Florida übernachtet haben – demnach im Zusammenhang mit einer Zahnbehandlung in den USA. Epstein war 2008 wegen der Ausbeutung einer Minderjährigen verurteilt worden; die jetzt veröffentlichten Unterlagen umfassen Fotos, E-Mails und private Textnachrichten.
Nach der Veröffentlichung der neuen US-Akten meldete sich Mette-Marit auch selbst zu Wort. In einer offiziellen Erklärung, die zunächst beim norwegischen Rundfunk NRK erschien und später vom Königshaus bestätigt wurde, bat sie öffentlich um Entschuldigung. "Ich habe schlechtes Urteilsvermögen gezeigt und bedauere es, überhaupt Kontakt zu Epstein gehabt zu haben", erklärte die Kronprinzessin. Sie betonte zugleich: "Ich möchte mein tiefes Mitgefühl und meine Solidarität mit den Opfern des Missbrauchs von Jeffrey Epstein zum Ausdruck bringen." Zudem übernahm die Royal die Verantwortung dafür, Epsteins Vergangenheit nicht genauer geprüft zu haben.









