Pläne für "House of the Dragon"-Ende machen Fans wütend
HBO-Chef Casey Bloys hat bestätigt, dass die Fantasy-Serie House of the Dragon bereits nach der vierten Staffel enden wird. Diese Ankündigung sorgt für Aufsehen, da die Serie mit Staffel drei erst für den Sommer 2026 erwartet wird. Bloys erklärte im Interview mit Deadline, dass von Anfang an geplant gewesen sei, die Geschichte des Hauses Targaryen in vier Staffeln zu erzählen. Dies entspreche der Vision von Showrunner Ryan J. Condal, der sich an den Büchern orientiert. Den Fans, die auf Rotten Tomatoes beeindruckende 90 Prozent Zustimmung für die Serie gaben, geht dieser Plan aber offenbar nicht weit genug.
Trotz der Vorfreude auf die kommende Staffel zeigen sich viele Fans nach Bloys' Aussage enttäuscht. Vor allem auf Reddit wird Kritik laut: Viele Nutzer fürchten, dass die komplexe Handlung des Buches "Feuer und Blut" in den verbleibenden Episoden nicht ausreichend erzählt werden kann. "Ich kann es kaum erwarten, zu sehen, wie sie 70 Prozent der Geschichte in so wenig Zeit quetschen", schrieb ein Fan enttäuscht. Andere bezeichneten es als Fehler, einer der größten Serien von HBO ein so abruptes Ende zu setzen. Spekulationen darüber, ob entscheidende Ereignisse gekürzt oder weggelassen werden, sorgen für zusätzlichen Unmut, wie Kino.de berichtet.
Das frühe Ende kommt besonders überraschend, da die erste Staffel der Serie bei Zuschauern und Kritikern gleichermaßen gefeiert wurde. Die Geschichte rund um den Targaryen-Bürgerkrieg, bekannt als der "Tanz der Drachen", hatte bis dato mit großen Zeitsprüngen und einer dichten Erzählweise überzeugt. Casey Bloys erklärte, dass die Serie auf die ersten Kapitel des Buches beschränkt bleibe, um die Geschichte kompakt zu halten. Während einige Fans dies als positive Abwechslung zur üblicherweise langgezogenen Serienproduktion sehen, fühlen sich viele andere um eine ausführlichere und detailliertere Erzählung betrogen.








