

Dreifaches Gebot: Preisexplosion bei "Bares für Rares"-Folge
Bei Bares für Rares kommt es in der heutigen Folge zu einer echten Preisexplosion: Gerlinde Dietrich aus Pfungstadt bei Darmstadt und ihr Enkel Moritz Tauchmann sorgen mit einem unscheinbar wirkenden Fundstück für Staunen. In der ZDF-Trödelshow mit Horst Lichter (64) bringen die beiden eine Leuchtreklame des TV-Magazins "Funk Uhr" mit integrierter analoger Uhr an den Expertentisch. Eigentlich hatten sie das Schild nur auf einem Trödelmarkt ergattert und hoffen nun auf ihren Wunschpreis von 100 Euro – doch im Händlerraum entwickelt sich der Deal zu einem hitzigen Bieterdrama, das am Ende in einem dreifachen Gebot gipfelt.
Experte Sven Deutschmanek (49) nimmt das Reklameschild genau unter die Lupe. Gefertigt aus Plexiglas, im Inneren eine Neonröhre, dazu das bekannte "Funk Uhr"-Logo und eine Quarzuhr, deren Werk allerdings defekt ist. Sven datiert die Leuchtreklame auf Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre und betont, dass das Nischenmotiv den Verkauf eher schwierig mache. Sein nüchternes Fazit: 60 bis maximal 100 Euro seien realistisch – sehr zur Zufriedenheit von Gerlinde und Moritz, die genau diese Summe erhofft hatten. Doch kaum landet das Teil im Händlerraum, schlägt die Stimmung um: Trotz Diskussionen über das kaputte Uhrwerk entbrennt zwischen Walter "Waldi" Lehnertz und Jos van Katwijk ein überraschend ehrgeiziges Bietergefecht. Schritt für Schritt treiben sie den Preis nach oben, bis Waldi schließlich mit sensationellen 300 Euro den Zuschlag erhält.
Neben der Neonüberraschung haben es in der heutigen Folge noch weitere spannende Raritäten in die Show geschafft. So bringt Michelle Reuß einen kunstvollen Villeroy & Boch Zierteller mit "Schneewittchen und die sieben Zwerge" aus Familienbesitz mit, während Renate Noll eine von ihrer Mutter entworfene Kometen-Brosche im auffälligen Space-Age-Look präsentiert. Auch ein antikes Goldkreuz von Sabine Fasse mit persönlicher Gravur und eine Bronze-Skulptur "Rehkitz" aus dem Nachlass von Gabriele und Uwe Wollermann erzählen ganz eigene Familiengeschichten. Für die Besitzer steckt in den Objekten oft viel Erinnerung und Emotion – umso größer ist die Freude bei den Bietern, wenn sie im Händlerraum das Vielfache ihrer gewünschten Summe absahnen.








