So kam Fabian Kahl als Experte zu "Bares für Rares"
Fabian Kahl (34) erinnert sich an den Moment, der sein Leben veränderte: Mit 21 Jahren wurde er 2013 auf einem Antik- und Trödelmarkt in Leipzig angesprochen – und kurz darauf stand er für das ZDF-Format Bares für Rares vor der Kamera. Der Antiquitätenhändler setzte sich gegen zahlreiche potenzielle Händler durch und startete als jüngster Experte im Team. Niemand in seinem Umfeld ahnte damals, was daraus werden würde. "Ich muss aber auch ehrlicherweise gestehen, dass sich niemand bei uns der Tragweite, die es haben könnte, bewusst war", sagte Fabian zu t-online. Der Start fiel ihm dennoch schwer: "Ich fühlte mich wie ein Frischling im Haifischbecken", beschreibt er die ersten Tage am Set, an denen er kaum ein Wort sagte.
Die Show entwickelte sich schnell zu einem Publikumsliebling, und Fabian fand seinen Platz zwischen erfahrenen Kollegen mit eigenen Läden und jahrelanger Praxis. Aus Unsicherheit wurde Antrieb: "Das Beste war, dass ich von vier Kollegen gleichzeitig lernen konnte. Das hat meinen Erfahrungs- und Wissensschatz bis heute geprägt", erklärte er im Interview. Die anfängliche Zurückhaltung wich, als er merkte, wie freundlich er aufgenommen wurde und wie sehr sein Wissen und seine Begeisterung geschätzt wurden.
Trotz der anfänglichen Unsicherheiten bereut er seine Entscheidung keinesfalls. Im Gegenteil: Die Zeit bei "Bares für Rares" habe nicht nur seinen beruflichen, sondern auch seinen persönlichen Horizont erweitert. "Ich habe mich stark verändert", sagt er rückblickend und beschreibt sich heute als "viel lockerer und selbstbewusster". Heute ist Fabian nicht nur als Antiquitätenhändler erfolgreich, sondern auch als TV-Persönlichkeit bekannt, die mit Authentizität und Begeisterung überzeugt.









