Sarah Ferguson bezichtigte Virginia Giuffre der Lüge
Ein früherer TV-Auftritt von Sarah Ferguson (66) sorgt derzeit für Empörung im Netz. In einer Folge der "Meredith Vieira Show", die im Januar 2015 in den USA ausgestrahlt wurde, nahm die ehemalige Duchess of York ihren Ex-Mann Andrew Mountbatten-Windsor (65) vehement gegen die schweren Vorwürfe von Virginia Giuffre (†41) in Schutz. Diese hatte behauptet, im Alter von 17 Jahren von dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) zu Andrew verschleppt und zum Sex gezwungen worden zu sein. Sarah wies die Anschuldigungen damals zurück und erklärte laut Daily Mail: "Ich verstehe nicht, wie Menschen solche anzüglichen Lügen erfinden können." Anschließend lobte die heute 66-Jährige Andrew als "einen der großartigsten Männer", die sie je getroffen habe.
Mehr als zehn Jahre später rücken diese Aussagen nun erneut in den Fokus. Durch die jüngst veröffentlichten Epstein-Akten kamen weitere brisante Details ans Licht. Diese zeigen unter anderem E-Mails, in denen Sarah den verurteilten Straftäter um finanzielle Hilfe bat und ihm sogar vorschlug, sie als Hausassistentin einzustellen oder sie zu heiraten. Andrew selbst bestreitet bis heute jegliches Fehlverhalten, zahlte jedoch 2022 rund 12 Millionen Dollar, um Virginias Klage wegen sexueller Nötigung außergerichtlich beizulegen – trotz der Aussage, sich nicht daran erinnern zu können, sie jemals getroffen zu haben. Die Daily Mail berichtete nun zudem, ein ungeschwärztes E-Mail aus den Epstein-Akten spreche von "einvernehmlichem" Sex zwischen Virginia und Andrew.
Mit der Veröffentlichung der Epstein-Files gerät nicht nur Andrew, sondern auch Sarah Fergusons eigenes Verhalten zunehmend in ein kritisches Licht. Auf Reddit diskutieren Nutzer den alten Talkshow-Auftritt und bezeichnen ihn als "peinlich" und "widerwärtig". Besonders scharf kritisiert wird dabei, dass Sarah ausgerechnet Virginia öffentlich als Lügnerin darstellte, während sie selbst über Jahre hinweg Kontakt zu dem bereits verurteilten Epstein pflegte. Der öffentliche Druck auf die ehemalige Herzogin wächst damit spürbar. Währenddessen erklärte Andrews Bruder König Charles (77) laut Daily Mail, er sei bereit, die Polizei bei den Ermittlungen zu unterstützen, und auch Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) sollen über die neuen Enthüllungen "zutiefst besorgt" sein.











