Musikindustrie soll zittern: Lily Allens Rache-Album naht
Lily Allen (40) schaltet in den Angriffsmodus: Die Sängerin arbeitet an einem neuen Rache-Album, das sich diesmal nicht an einen Ex-Partner richtet, sondern an mächtige Figuren der Musikbranche. Wie das Magazin OK! berichtet, handelt es sich um Songs, die Lily bereits vor rund fünf Jahren geschrieben haben soll – doch erst jetzt will sie sie wirklich veröffentlichen. Das Projekt wird als eine sehr persönliche #MeToo-Aufarbeitung beschrieben, in der Lily ihre frühen Erfahrungen mit einflussreichen Musikbossen verarbeitet. Nach dem Erfolg ihrer jüngsten Platte "West End Girl", in der sie den Zusammenbruch ihrer Ehe mit Schauspieler David Harbour (50) thematisierte, sieht die Musikerin offenbar den perfekten Moment gekommen, um nun auch mit ihrer Vergangenheit in der Industrie abzurechnen.
Laut Insidern, die mit dem Projekt vertraut sein sollen, nimmt der Release des Albums gerade deutlich an Fahrt auf. "Es gibt eine echte Aufregung darum, dass dieses Album endlich erscheint", zitiert OK! eine Quelle. Vor allem Lily selbst treibt das Vorhaben voran, heißt es, sie sei sich ihrer aktuellen kulturellen Position sehr bewusst und überzeugt, dass ihre Stimme genau jetzt besonders stark gehört werde. Der Zeitpunkt scheint für sie strategisch: Schon "West End Girl" war pünktlich erschienen, als David mit der neuen Staffel von Stranger Things wieder groß im Rampenlicht stand. Auch diesmal soll es keine weichgespülte Version geben. Eine Quelle erklärt: "Wenn dieses Album erscheint, wird es nicht vorsichtig oder abgeschwächt sein. Lily hat eine Menge loszuwerden über die Art, wie sie behandelt wurde, als sie jünger war und nicht die Macht hatte, die sie heute hat." Im Zentrum stehen Themen wie Macht, Kontrolle und erzwungenes Schweigen.
Hinter den neuen Songs sollen jahrelange, teils schwierige Erlebnisse mit Branchenvertretern stehen. Ein Insider schildert: "Lily hatte eine wirklich harte Zeit, sich in der Industrie zurechtzufinden und als sie jung war, nutzten mächtige Figuren das Ungleichgewicht eher aus, als sie zu schützen." Die Künstlerin hat in der Vergangenheit bereits offen darüber gesprochen, wie stark sie persönliche Krisen geprägt haben. Über ihre Scheidung sagte sie etwa gegenüber OK!: "Es ist einfach verheerend. Es raubt einem den Schlaf, kostet unglaublich viel Geld und zieht sich einfach ewig hin." Vor allem das Gefühl, niemandem mehr vertrauen zu können, habe sie belastet: "Da ist etwas an der Sache mit einem Ex-Partner und Anwälten, das eine Umgebung schafft, in der du das Gefühl hast, niemandem und nichts trauen zu können." Nun soll sich diese schonungslose Ehrlichkeit auch auf ihre Erfahrungen in der Musikindustrie ausweiten. Eine Freundin beschreibt Lilys Haltung heute so: "Lily ist sich ihres Werts an diesem Punkt ihrer Karriere sehr klar. Wenn es je einen Moment gab, in dem sie sich diese Geschichten nehmen und sie so erzählen kann, wie sie will, dann ist er jetzt."








