Marius Borg Høibys Vater taucht erstmals im Prozess auf
Marius Borg Høiby (29) bekommt Unterstützung von seinem Vater Morten Borg. Am Dienstag erschien dieser zum ersten Mal in Oslo, um seinen Sohn während des laufenden Prozesses zu begleiten. Der 29-Jährige steht vor Gericht und wird mit 38 Anklagepunkten konfrontiert, darunter vier Vergewaltigungen und Misshandlungen in engen Beziehungen. Marius bestreitet sämtliche Vorwürfe, wie mehrere norwegische Medien, darunter Dagbladet, berichten. Morten selbst wollte sich vor Betreten des Gerichtssaals 250 nicht zu dem laufenden Strafverfahren gegen seinen Sohn äußern. Kronprinzessin Mette-Marit (52) war hingegen nicht im Gericht anwesend.
Am Dienstag stand Marius' Ex-Freundin Nora Haukland im Mittelpunkt der Verhandlung. Sie nutzte den Vormittag und Teile des Nachmittags, um als Zeugin auszusagen. Marius wird in ihrem Fall Misshandlung in einer engen Beziehung vorgeworfen. Laut Noras eigener Aussage hatte sie das Kronprinzenpaar um Hilfe für Marius gebeten. Während ihrer Zeugenaussage wurde zudem eine heftige Audioaufnahme eines Streits zwischen ihr und Marius aus der Zeit ihrer Beziehung abgespielt. Der Verteidigungsanwalt der sogenannten Frogner-Frau, Mette Yvonne Larsen, hatte zuvor gegenüber TV 2 Norge bestätigt, dass Morten im Zusammenhang mit den neuen Vorwürfen gegen seinen Sohn befragt worden war.
Am Vormittag hatte Nora im Zeugenstand besonders schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Partner erhoben. Laut dem Magazin Nettavisen schilderte die Influencerin einen Vorfall, bei dem Marius sie zu Boden geschlagen habe. "Er sagte, er habe sich bei dem Gedanken, wie ich nach den Schlägen am Boden liege, einen runtergeholt. Ich erinnere mich, dass ich das für eine widerliche Aussage hielt, aber ich war auch froh, dass er zugegeben hatte, mich geschlagen zu haben", berichtete Nora. Die junge Frau betonte vor Gericht, dass sie froh gewesen sei, über diesen Moment wenigstens Gewissheit zu haben.







