Savannah Guthrie bietet 1 Mio. Dollar für vermisste Mutter
Savannah Guthrie (54) und ihre Familie setzen im verzweifelten Fall ihrer vermissten Mutter Nancy eine Belohnung von bis zu einer Million Dollar aus. Die "Today"-Moderatorin teilte die dramatische Nachricht in einem emotionalen Video auf Instagram mit, in dem sie eindringlich um Mithilfe bat. 24 Tage sind mittlerweile vergangen, seit die 84-jährige Nancy verschwunden ist – für Savannah ist die aktuelle Zeit wohl die schwerste überhaupt. "Jede Stunde und jede Minute und jede Sekunde, und jede lange Nacht war seitdem Qual. Uns um sie zu sorgen. Um sie zu fürchten. Uns nach ihr zu sehnen. Und vor allem, sie einfach zu vermissen", erklärte die Moderatorin. Hinweise können anonym an das FBI weitergegeben werden.
In ihrem bewegenden Appell dankte Savannah den Millionen Menschen, die für die Rückkehr ihrer Mutter beten, und erklärte, dass sie weiterhin an ein Wunder glaube. Gleichzeitig räumte sie ein, dass Nancy möglicherweise bereits verstorben sein könnte. "Wir wissen auch, dass sie gestorben sein könnte. Sie könnte bereits gegangen sein", sagte sie. Dennoch sei es für die Familie von größter Wichtigkeit, Nancy zu finden und nach Hause zu bringen. "Jemand da draußen weiß etwas, das sie nach Hause bringen kann. Jemand weiß es. Und wir flehen Sie an, sich jetzt bitte zu melden", appellierte Savannah. Zusätzlich gab die Familie bekannt, 500.000 Dollar an das National Center for Missing and Exploited Children zu spenden, um anderen betroffenen Familien zu helfen.
Bereits vor einigen Tagen hatte es im Fall um Nancy eine neue Entwicklung gegeben: Die Belohnung für Hinweise, die zur Festnahme des Entführers führen, war damals von 100.000 auf 200.000 Dollar verdoppelt worden. Ein anonymer Spender hatte die Summe, die das FBI zunächst ausgelobt hatte, einfach aufgestockt. Die Vermisste war zuletzt am späten Abend von ihrer Tochter und deren Ehemann nach Hause gebracht worden. Als Nancy am nächsten Tag nicht wie gewohnt zum Gottesdienst erschien, schlug die Familie Alarm. Die Ermittler entdeckten an der Türschwelle ihres Hauses Blutspuren – ein weiteres Indiz dafür, dass etwas Schreckliches passiert sein musste.






