Seit er "klein war": Marius Borg Høiby gesteht Wutproblem

Seit er "klein war": Marius Borg Høiby gesteht Wutproblem

- Malin Friedrich
Lesezeit: 2 min

Marius Borg Høiby (29) hat vor Gericht am 14. Prozesstag offen über seine Aggressionsprobleme gesprochen. Auf die direkte Frage von Staatsanwalt Sturla Henriksbø, ob er ein Wutproblem habe, antwortete der 29-Jährige mit einem klaren "Ja" und fügte laut Gala hinzu: "Seit ich klein war." Auch auf die Nachfrage, ob er etwas dagegen unternommen habe, bestätigte der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) dies, führte es jedoch nicht weiter aus. Zuvor hatte der Angeklagte beschrieben, wie er seine Wut oft an Handys auslasse. "Ich habe mein Handy schon oft einfach so kaputt gemacht. Es ist eine Art, Wut abzulassen", so Marius laut Verdens Gang. Er finde dieses Verhalten "superdumm", habe sich jedoch daran gewöhnt.

Bei der Befragung ging es erneut um die mutmaßlichen Gewalttaten gegen seine Ex-Freundin Nora Haukland, darunter Vorfälle, bei denen er sie gegen einen Kühlschrank und ein Garagentor gestoßen haben soll. Der Staatsanwalt wollte wissen, ob das dem mutmaßlichen Opfer wehgetan haben könnte. "So wie sie es beschreibt, dass sie starke Schmerzen hatte, stimme ich dem überhaupt nicht zu", entgegnete Marius. Er fügte hinzu: "Ich bin nicht sie, also kann ich das nicht wissen. Ich habe Nora nie etwas angetan, von dem ich glaube, dass es ihr in irgendeiner Weise geschadet haben könnte." Zudem erklärte er, Nora habe nie Angst vor ihm gehabt.

Am 14. Prozesstag zeigte sich Marius sichtlich bewegt, als das Gespräch auf seine Mutter Mette-Marit und seinen Stiefvater Kronprinz Haakon (52) kam. Während seiner Aussage brach der 29-Jährige in Tränen aus. "Sie waren nur nett und haben versucht, mir zu helfen. Ich war wütend und frustriert. Mama und Haakon waren immer die liebenswertesten Menschen der Welt. Sowohl zu Nora als auch zu mir. Wie sie hier beschreibt... Ich bin so wütend. Mir fehlen die Worte", erklärte er laut Verdens Gang und warf seiner Ex-Freundin vor, seine Eltern "in die Pfanne hauen" zu wollen, um daraus Profit und Reichweite zu schlagen.

Gerichtszeichnung von Marius Borg Hoiby am ersten Prozesstag in Oslo
Imago
Gerichtszeichnung von Marius Borg Hoiby am ersten Prozesstag in Oslo
Marius Borg Høiby mit seiner Mutter Mette-Marit, Kronprinz Haakon und Vater Morten Borg am ersten Schultag an der Jansløkka-Schule in Asker, 2003
Imago
Marius Borg Høiby mit seiner Mutter Mette-Marit, Kronprinz Haakon und Vater Morten Borg am ersten Schultag an der Jansløkka-Schule in Asker, 2003
Marius Borg Høiby und Mette-Marit von Norwegen
Getty Images
Marius Borg Høiby und Mette-Marit von Norwegen
Wie wirkt Marius' Geständnis über sein Wutproblem auf euch?