Im Epstein-Skandal: Bill Gates gesteht Affären mit Russinnen
Bill Gates (70) hat in einer Mitarbeiterversammlung seiner Stiftung, der Gates Foundation, offen über Affären während seiner Ehe mit Melinda French Gates (61) gesprochen. Wie das Wall Street Journal berichtet, gab der Microsoft-Mitbegründer zu, zwei Beziehungen mit russischen Frauen gehabt zu haben – eine mit einer russischen Bridge-Spielerin, die er bei Bridge-Veranstaltungen kennengelernt habe, und eine mit einer russischen Kernphysikerin, die er durch geschäftliche Aktivitäten getroffen habe. Diese Affären hätten keinen Bezug zu den Opfern des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (†66) gehabt, betonte Bill. Der Milliardär nutzte die Versammlung auch, um sich für seine Verbindungen zu Epstein zu entschuldigen und klarzustellen, dass er weder an Straftaten beteiligt gewesen sei noch diese beobachtet habe.
Seinen Mitarbeitern gegenüber erklärte Bill dem Bericht zufolge: "Ich habe nichts Illegales getan. Ich habe nichts Illegales gesehen. Um es klar zu sagen: Ich habe nie Zeit mit den Opfern, den Frauen in seinem Umfeld, verbracht." Er räumte aber ein, dass Epstein angeblich sein Wissen über die Seitensprünge ausgenutzt haben soll, um Druck auf ihn auszuüben. Der 70-Jährige entschuldigte sich bei allen, die aufgrund seines Fehlers in die Angelegenheit hineingezogen wurden, und bezeichnete dies als Widerspruch zu den Werten und Zielen der Stiftung. Ein Sprecher der Organisation bestätigte, dass Bill "offen gesprochen" und "die Verantwortung für sein Handeln übernommen" habe.
Vor drei Wochen hatte Melinda im Gespräch mit dem Podcast "Wild Card" klargemacht, wie schwer ihr die immer neuen Enthüllungen rund um Epstein und die Vergangenheit ihres Ex-Mannes fielen. "Für mich persönlich ist es immer schwierig, wenn diese Details zur Sprache kommen", sagte die Unternehmerin damals. Sie betonte, dass Bill zu den Vorwürfen selbst Stellung nehmen müsse. Im selben Interview stellte Melinda deutlich fest: "Ich bin sehr froh, weg von all dem Dreck zu sein." Bereits dort wirkte die 61-Jährige sichtlich bewegt und sprach von "unglaublicher Traurigkeit", als sie über die freigegebenen Epstein-Dokumente sprach. Besonders belastend empfand sie die angeblichen Mails, in denen Jeffrey behauptet hatte, Bill habe ihn wegen einer Geschlechtskrankheit um Hilfe gebeten. Ein Sprecher von Bill wies diese Vorwürfe jedoch entschieden zurück.








