Königsfamilie hofft heimlich auf Haft für Ex-Prinz Andrew
Andrew Mountbatten Windsor (66) sorgt weiterhin für Schlagzeilen und bringt die britische Königsfamilie damit in eine unangenehme Lage. Am 19. Februar wurde der ehemalige Prinz von den britischen Behörden unter dem Verdacht festgenommen, sich eines Amtsmissbrauchs schuldig gemacht zu haben. Ihm wird vorgeworfen, dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) im Jahr 2010 private Reisedaten übermittelt zu haben, als er noch als Handelsbeauftragter tätig war. Nach elf Stunden wurde Andrew wieder freigelassen, doch die Ermittlungen gegen ihn dauern weiterhin an. Wie ein Insider gegenüber Rob Shuter auf dessen Substack-Seite verriet, hoffen Mitglieder der Königsfamilie insgeheim auf eine Verurteilung des früheren Herzogs von York. "Wenn Andrew freigesprochen wird, wird er sich bestätigt und unantastbar fühlen. Das macht ihn noch dreister, rücksichtsloser und weitaus gefährlicher für die Institution", erklärte die namentlich nicht näher genannte Quelle.
Ein weiterer Palast-Insider fügte hinzu: "Niemand will es öffentlich sagen. Aber Andrew wird sie immer blamieren. Er wird sich nicht ändern. Das Gefängnis nimmt ihm die Bühne – und die Verpflichtung, ihn zu finanzieren." Die Festnahme bietet König Charles (77) zudem offenbar die Gelegenheit, die von ihm angestrebte Verschlankung der Monarchie voranzutreiben. Besonders Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) sollen sich deutlich von Andrew distanzieren wollen. William ist besorgt, dass Andrews Verfehlungen seinem Vater, der nach wie vor gegen den Krebs kämpft, schaden könnten. "William und Kate juckt es in den Fingern, sich öffentlich zu äußern, um sich zu distanzieren, aber sie müssen wegen der Polizeiermittlungen vorsichtig sein", berichtete die Daily Mail unter Berufung auf einen weiteren Insider.
Andrew war bereits in der Vergangenheit durch seine Verbindungen zu Jeffrey Epstein in die Kritik geraten. Der verstorbene Geschäftsmann wurde wegen Sexualverbrechen verurteilt und starb 2019 in Untersuchungshaft. Adelsexperte Duncan Larcombe bezeichnete die andauernde Epstein-Affäre im Gespräch mit der Zeitschrift Rolling Stone als "Neuland für die königliche Familie". "Das ist etwas, das potenziell enorm schädlich ist, und für König Charles ist es der Stoff, aus dem Albträume sind", erklärte er und fügte hinzu, dass Andrew unter der verstorbenen Queen Elizabeth II. (†96), die 2022 nach sieben Jahrzehnten auf dem Thron starb, deutlich mehr Schutz genossen hätte. Andrew bestreitet jegliche Vorwürfe.






