Anti-Promi: Warum Cillian Murphy den Glamour verabscheut
Cillian Murphy (49) hat kein Problem damit, vor der Kamera zu glänzen – doch abseits des Sets ist der Schauspieler mit dem Promi-Leben alles andere als glücklich. In einem Interview mit der Sunday Times Culture machte der Schauspieler keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen rote Teppiche bei Premieren und Preisverleihungen. "Eine Persönlichkeit zu sein, ist nicht das, worin ich gut bin", gestand er dem Magazin. Über sich selbst zu reden und auf "verdammten roten Teppichen" zu erscheinen, sei für ihn nicht gesund, erklärte der Brite weiter. "Es ist nicht gesund, wenn man anfängt, diesen Scheiß zu glauben, und ich bin auch wirklich schlecht darin. Ich bin eine unglaublich durchschnittliche Person, wirklich", so Cillian.
Besonders während der Award-Saison 2024, als er für seine Rolle in "Oppenheimer" vielfach nominiert war, fiel Fans sein gelangweilter Gesichtsausdruck auf. Bei den Golden Globes, wo er den Preis als bester Hauptdarsteller in einem Drama entgegennahm, wirkte Cillian sichtlich wenig begeistert von dem ganzen Spektakel. Videos und Fotos von ihm bei der glamourösen Veranstaltung wurden zu Memes, die im Internet viral gingen. Fans scherzten, dass er "jede einzelne Sekunde" der Golden Globes zu hassen schien und nannten ihn den "Gewinner des Ist-mir-egal-Krieges". Viele zeigten sich begeistert von seiner "nachvollziehbaren" Art, wie er mit kaum einem Lächeln neben einem strahlenden Robert Downey Jr. posierte.
Auch seine "Oppenheimer"-Kollegin Emily Blunt (43) bestätigte in einem Interview mit 60 Seconds, dass Cillian alles andere als ein typischer Star ist. "Er ist der schlechteste Promi der Welt", sagte die Schauspielerin über ihn. Gleichzeitig schwärmte sie aber von seinen schauspielerischen Fähigkeiten: "Er ist der beste Schauspieler der Welt und der schlechteste Promi der Welt. Er ist mein Lieblings-Schauspielkollege. Er ist unvergleichlich in dem, was er tun kann und wie er einen in seinen Bann zieht. Der ganze Raum knistert vor einer gewissen Lebenskraft, wenn man mit ihm arbeitet." Der Peaky Blinders-Star selbst scheint mit dieser Einschätzung kein Problem zu haben – solange er weiterhin auf der Leinwand brillieren kann, statt auf roten Teppichen posieren zu müssen.







