

"Bridgerton"-Produktion ändert zentrale Story von Francesca
Fans von Bridgerton dürfte aufgefallen sein, dass die Serienmacher eine wesentliche Änderung an Francesca Bridgertons Handlungsstrang vorgenommen haben. In den Romanen von Julia Quinn ist Francesca tatsächlich schwanger mit Johns Baby, als er stirbt – doch sie erleidet eine Fehlgeburt. In der Netflix-Serie hingegen glaubt Francesca, gespielt von Hannah Dodd (30), zwar schwanger zu sein, ist es aber nicht. Gegenüber dem Portal Swooon erklärte Showrunnerin Jess Brownell jetzt, warum sich das Produktionsteam zu dieser umstrittenen Änderung entschieden hat und wie sie mit Francescas weiterer Geschichte umgehen wollen.
"Letztendlich denke ich, dass Johns Tod und die Beerdigung bereits in vielerlei Hinsicht eine solche Abkehr vom Ton der Show sind", sagte Jess zu Swooon. Episode sieben habe zwar Anflüge von Leichtigkeit, sei aber eine deutlich dunklere Version von "Bridgerton", was auf interessante Weise zeige, wie die Familie zusammenkomme. Eine Fehlgeburt wäre ihrer Meinung nach jedoch "zu morbide" gewesen. "Es ist etwas, das wir diese Staffel zu respektieren versucht haben, und wir werden es auch in ihrer zukünftigen Staffel weiter respektieren. Aber ja, die Fehlgeburt fühlte sich für den Bildschirm einfach ein bisschen zu weit an. Ich denke, es wäre schwierig für Francesca, von all dem zurückzukommen", fügte die Produzentin hinzu.
Trotz dieser Änderung betonte Jess, dass die Fruchtbarkeitsgeschichte von Francesca weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Serie bleiben wird. Während Benedict Bridgerton und Sophie Bridgerton in der vierten Staffel ihr Happy End mit einer Hochzeit auf dem Landsitz My Cottage feierten, wartet auf Francesca noch ein langer Weg. Die Serie hat bereits weitere Veränderungen an ihrer Storyline vorgenommen, darunter die Änderung der Figur Michael Stirling zu Michaela – eine Entscheidung, die bei den Fans für viel Gesprächsstoff sorgte.







