Laura Wontorra ehrlich: Das war der Grund für ihre Trennung
Als Laura Wontorra (37) 2014 beim 1. FC Kaiserslautern als Reporterin für Sport1 arbeitete, traf sie auf den Stürmer Simon Zoller (34) – eine Begegnung, die ihr Leben verändern sollte. Zwei Jahre später, im November 2016, gaben sich die beiden das Ja-Wort. Was folgte, waren sechs gemeinsame Ehejahre, die im Herbst 2022 ihr Ende fanden. In einem aktuellen Interview mit der Gala öffnet sich Laura auf eine Art, die vielen Menschen bekannt vorkommen dürfte: ehrlich, nachdenklich, ohne Selbstmitleid. Den Trennungsschmerz streitet sie dabei nicht ab. "Natürlich war das ein Scheitern – und es hat wehgetan", sagt sie offen. Doch Bitterkeit sucht man vergeblich in ihren Worten. "Das hat mich zu der Frau gemacht, die ich heute bin."
Was bleibt, wenn eine Ehe zerbricht, ist nicht automatisch Feindschaft – das beweisen Laura und Simon eindrucksvoll. Laut Laura ist das Verhältnis zu ihrem Ex-Mann heute eines, das von gegenseitigem Respekt und echter Herzlichkeit geprägt ist. Als sie ihn kürzlich bei einem Spiel in Bochum antraf, hätten sie sich umarmt und sich aufrichtig über das Wiedersehen gefreut. Keine Kälte, kein Schweigen – stattdessen eine Reife, die zeigt, dass gemeinsame Jahre nicht durch eine Scheidung ausgelöscht werden. Simon selbst hat inzwischen ein neues Kapitel aufgeschlagen: Er heiratete erneut, und im März 2024 wurde er Vater eines Sohnes. Laura blickt darauf ohne Neid. Die Grundlage für diese außergewöhnliche Gelassenheit beschreibt sie klar: Beide seien von Anfang an äußerst ehrgeizig gewesen, hätten ihre beruflichen Ziele mit voller Konsequenz verfolgt. "Da sind manche Dinge auf der Strecke geblieben", betont sie.
Laura spricht im Interview offen darüber, dass sich ein tiefes Verlangen nach einer eigenen Familie bislang nicht erfüllt habe. Auf Dating-Apps setzt sie bei ihrer Suche nach einer neuen Liebe jedoch bewusst nicht. Sie bezeichnet sich selbst als "altmodisch" in dieser Hinsicht und verlässt sich lieber auf das, was sie das Universum nennt – eine innere Überzeugung, dass der richtige Mensch erscheint, wenn die Zeit reif ist: "Es hat mich da hingebracht, wo ich jetzt bin. Und dann wird es mich auch zu meiner Liebe bringen." Ihren Wunschpartner beschreibt sie pragmatisch und mit einem Schmunzeln: Er soll beide Seiten von ihr aushalten können – die gesundheitsbewusste Frühaufsteherin mit Selleriesaft und Hundestrand-Routine genauso wie die Urlaubsversion, die spontan eine Flasche Rosé öffnet und bis tief in die Nacht feiert.







