Maggie Gyllenhaal gesteht: Sie war neidisch auf Bruder Jake

Maggie Gyllenhaal gesteht: Sie war neidisch auf Bruder Jake

- Sandrine Palme
Lesezeit: 2 min

Maggie Gyllenhaal (48) hat jetzt in einem Interview mit der New York Times über ihre frühen Karrierejahre gesprochen – und dabei erstaunlich offen ein Gefühl zugegeben, das sie lange Zeit nicht wahrhaben wollte. Die Schauspielerin verriet, dass sie zu Beginn ihrer Laufbahn neidisch auf ihren jüngeren Bruder Jake Gyllenhaal (45) war, der damals deutlich schneller zum Filmstar aufstieg als sie selbst. "Ich glaube nicht, dass ich damals mit dem Neid in Kontakt war, aber er war da", reflektierte die 48-Jährige im Gespräch mit der Zeitung. Während Jake bereits Ende der 1990er Jahre seine erste Hauptrolle in "October Sky" übernahm und kurz darauf in Filmen wie "Donnie Darko" zu sehen war, musste Maggie noch etwas länger auf ihren großen Durchbruch warten.

Heute beschäftigt sich Maggie intensiv mit dem Thema Neid – sowohl persönlich als auch künstlerisch. "Generell interessiere ich mich sehr für Neid", erklärte sie der New York Times. "Ich denke, es gibt einen Grund, warum es eine der sieben Todsünden ist." Die Regisseurin erzählte, dass sie mittlerweile gelernt habe, mit diesem Gefühl umzugehen, etwa indem sie sich mit anderen Filmemacherinnen austauscht. Als Beispiel nannte sie Emerald Fennell (40), mit der sie vor deren neuestem Projekt "Wuthering Heights" Kontakt aufnahm. "Allein die Tatsache, dass ich sie kontaktiert habe, befreit den Wettbewerb und man merkt: Nein, nein. Wir sind tatsächlich zu 100 Prozent im selben Team", sagte sie.

In ihrem neuen Film "The Bride", der am 6. März in die Kinos kommt, arbeitete Maggie nun zum ersten Mal seit "Donnie Darko" wieder mit ihrem Bruder zusammen – diesmal jedoch als Regisseurin. "Ich habe gewartet, bis ich mir absolut sicher war, dass es das Richtige ist, ihn um diese Rolle zu bitten", verriet sie der New York Times. Als sie Jake schließlich fragte, sei sie allein in ihrem Hotelzimmer in Tränen ausgebrochen, weil es ihr so viel bedeutet habe. "Es bedeutete so viel für mich, mit ihm zu interagieren", erklärte die Schauspielerin. Die gemeinsame Arbeit habe die Geschwister einander näher gebracht: "Wir waren nie entfremdet, aber wir waren noch nie so nah, wie wir es jetzt sind", schwärmte Maggie. Jake selbst sei am Set "so lustig, so großzügig, so liebevoll" gewesen und habe sogar mehrere Songs für den Soundtrack beigesteuert.

Jake und Maggie Gyllenhaal
Jason Merritt/Getty Images
Jake und Maggie Gyllenhaal
Maggie Gyllenhaal, Schauspielerin
Getty Images
Maggie Gyllenhaal, Schauspielerin
Maggie Gyllenhaal und Jake Gyllenhaal
Getty Images
Maggie Gyllenhaal und Jake Gyllenhaal
Wie findet ihr Maggies Offenheit über ihren früheren Neid auf Jake?