"Enttäuschung": Darum warnt Christian Bale Fans vor Treffen

"Enttäuschung": Darum warnt Christian Bale Fans vor Treffen

- Marina Birner
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Christian Bale (52) hat seinen Fans einen ungewöhnlichen Rat erteilt: Sie sollten ihn besser nicht treffen. Der Oscar-Preisträger offenbarte gegenüber Entertainment Tonight bei der Londoner Premiere seines neuen Films "The Bride!" am Donnerstag, dass er die Enttäuschung in den Augen seiner Anhänger sehen könne, wenn diese ihn persönlich kennenlernen. "Ich sehe es in den Augen der Menschen, wenn sie meine Filme gesehen und geliebt haben und dann treffen sie mich und ich sehe ihre Augen, diese schreckliche Enttäuschung darüber, wer ich wirklich bin", erklärte der Schauspieler, der nach dem Abschied von Pierce Brosnan (72) die ikonische James Bond-Rolle übernehmen sollte. Er fügte hinzu: "Und es stimmt, was für eine Enttäuschung. Das bin ich in meiner besten Form im Film."

Der "Dark Knight"-Star, der seine Kollegen während der Dreharbeiten als "American Psycho" zunächst irritierte, ging noch weiter und sagte, er wolle selbst seine Helden nicht treffen. "Trefft mich niemals, und ich will auch meine Helden nie treffen, weil sie heroisch sind in dem, was sie tun", resümierte Christian. "Gebt ihnen eine Pause, niemand kann die ganze Zeit ein Held sein." Seine Warnung kommt 17 Jahre nach seinem berüchtigten Wutausbruch am Set von "Terminator Salvation" im Jahr 2009, als er Kameramann Shane Hurlbut wütend anschrie, weil dieser ihn während einer intensiven Szene abgelenkt hatte. Damals entschuldigte sich der Schauspieler öffentlich in einem Anruf beim Radiosender KROQ und nannte sein Verhalten und seine Sprache "unentschuldbar".

Christian ist bekannt dafür, vollständig in seine Rollen einzutauchen, was bei Produktionen wie "The Machinist" oder "The Dark Knight" zu drastischen körperlichen Verwandlungen führte. In seinem aktuellen Projekt "The Bride!", einer Gothic-Romanze von Maggie Gyllenhaal (48), die am 6. März in die Kinos kommt, verkörpert er Frankensteins Monster. Die täglichen Make-up-Sitzungen dauerten bis zu sechs Stunden. Das frustrierte den Schauspieler so, dass er täglich schreien musste, um seine Emotionen zu entlassen. In einem Interview mit Entertainment Weekly verriet Christian, dass sich ihm schließlich sein Make-up-Team und später sogar bis zu 30 Crew-Mitglieder anschlossen, um gemeinsam zu schreien – eine ungewöhnliche Art der Stressbewältigung, die er als "großartige Bonding-Erfahrung" beschrieb.

Christian Bale bei der Europa-Premiere von "Amsterdam" in London
Getty Images
Christian Bale bei der Europa-Premiere von "Amsterdam" in London
Maggie Gyllenhaal, Schauspielerin
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Maggie Gyllenhaal, Schauspielerin
Christian Bale als Patrick Bateman in "American Psycho", 2000
Imago
Christian Bale als Patrick Bateman in "American Psycho", 2000
Versteht ihr Christian Bales Warnung "Trefft mich nicht"?