Allzeittief: Heidi Klum steckt mit GNTM in der Quotenkrise
Die aktuelle Staffel von Germany's Next Topmodel steckt tief in der Quotenkrise. Nachdem die Show mit Heidi Klum (52) in der Vorwoche noch ihr bestes Ergebnis der laufenden Staffel erreicht hatte, ging es in dieser Woche prompt wieder deutlich bergab. Mit gerade einmal 430.000 Zuschauerinnen und Zuschauern in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erreichte die ProSieben-Sendung nur noch 11,6 Prozent Marktanteil. Damit markierte die Castingshow den schwächsten Wert, den das Format jemals erzielen musste. Das berichtet das Branchenmagazin dwdl. Insgesamt schalteten immerhin 1,01 Millionen Menschen ein – exakt so viele wie in der Vorwoche.
Trotz des historischen Tiefs reichte es für ProSieben zur besten Sendezeit noch zur Marktführerschaft in der umworbenen Zielgruppe. Knapp dahinter landeten die "Stern TV Reportage" bei Vox mit 9,4 Prozent sowie "Mario Barth deckt auf" bei RTL mit 9,9 Prozent, die beide jeweils 370.000 junge Zuschauer erreichten. Bei der Gesamtzuschauerschaft sah die Reihenfolge allerdings anders aus: Hier lag "Mario Barth deckt auf" mit 1,26 Millionen vorn, gefolgt von Das große Promibacken bei Sat.1 mit 1,25 Millionen und der "Stern TV Reportage" mit 710.000 Zuschauern. Im Anschluss an GNTM brach "Dr. Rick & Dr. Nick" bei ProSieben auf nur noch 3,5 Prozent ein.
GNTM gilt seit Jahren als Erfolgsformat – immerhin flimmert aktuell schon die 21. Staffel über die TV-Bildschirme. Dennoch gibt es immer wieder harte Kritik für die Show. Auf TikTok monierten vor dem TV-Start viele Fans, das Konzept sei durch den Fokus auf Diversität zu sehr verwässert worden. Ex-Kandidatin Darya Strelnikova (33) sprach kürzlich in ihrem Podcast "Pillow Talk" über das Thema und erklärte, Topmodels seien für sie weder "curvy" noch "trans" – dafür erntete sie gleichermaßen Lob und einen harten Shitstorm.









