Mathe-Professor hat beste WWM-Strategie errechnet
Mathe-Professor Christian Weiss hatte sich vor seinem Auftritt bei Wer wird Millionär? am Montag intensiv vorbereitet und sogar einen Simulator entwickelt, um seine Gewinnchancen zu berechnen. Der 41-Jährige wollte herausfinden, in welcher Reihenfolge er die Joker am besten einsetzen sollte und ob er drei oder vier Joker nehmen sollte, wie teleschau berichtet. Wie Christian gegenüber Moderator Günther Jauch (69) verriet, hatte sein selbstgebasteltes Programm ihm im Mittel nur eine Gewinnsumme von etwas über 16.000 Euro prognostiziert. Die Chance, die Million zu gewinnen, bezifferte der Simulator auf ein Prozent, während die Wahrscheinlichkeit, nur 500 Euro zu gewinnen, bei zehn Prozent lag.
Günther zeigte sich von der mathematischen Herangehensweise zunächst unbeeindruckt: "Das hört sich faszinierend an, aber das funktioniert doch nie", kommentierte er. Trotzig kündigte der Moderator an, alles daran zu setzen, dem Professor das Gegenteil zu beweisen. Christian erreichte die 16.000-Euro-Marke, bei der er bereits sein vom Simulator errechnetes Durchschnittsergebnis eingefahren hatte. Bei der 32.000-Euro-Frage über Tabellennachbarn im Ranking der flächengrößten Länder der Erde entschied sich der Kandidat nach quälend langem Nachdenken für Kanada und USA – doch die richtige Antwort wäre Australien und Indien gewesen.
Nach dem Scheitern des Professors stichelte Günther: "Am Markt kriegen wir Ihr Modell jetzt nicht mehr verkauft." Christian nahm die Niederlage jedoch gelassen und blieb sachlich: "Es muss noch verbessert werden." Besonders amüsant war, dass sich der Mathematiker während der Show nicht einmal an die Reihenfolge gehalten hatte, die sein eigenes Programm ihm empfohlen hatte. "Ich halte mich nicht an die Ergebnisse meiner eigenen Simulation", gestand er, worüber Günther und das Publikum lachen mussten.






