Trotz Sieg: Deshalb war Sean Penn nicht bei den Oscars
Sean Penn (65) hat bei den diesjährigen Oscars im Dolby Theatre in Los Angeles für eine Überraschung gesorgt. Der Schauspieler war trotz seiner Nominierung als bester Nebendarsteller für den Film "One Battle After Another" nicht bei der glamourösen Verleihung anwesend. Sein Kollege Kieran Culkin (43), der den Award präsentierte, nahm die Trophäe daher stellvertretend für den Gewinner entgegen und sagte auf der Bühne: "Sean Penn kann heute Abend nicht hier sein – oder will es nicht –, deshalb nehme ich den Preis in seinem Namen an." Eine Tatsache, die nicht bei allen Anwesenden gut ankam.
So fing die Kamera bei der Verkündung Delroy Lindo ein, der ebenfalls für die Kategorie als bester Nebendarsteller nominiert war. Während viele Gäste applaudierten, blieb seine Reaktion vergleichsweise verhalten – ein Detail, das einigen Zuschauern nicht entging. Statt auf dem roten Teppich zeigte sich Sean zur selben Zeit in Europa. Ein Foto, das der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) unter anderem auf Instagram veröffentlichte, zeigt die beiden im Gespräch – ein kurzer Einblick in Seans aktuellen Aufenthalt. Dass er große Preisverleihungen eher meidet, passt zu dem Image des Schauspielers, der sich seit Jahren bewusst von Hollywood-Glamour distanziert.
Für Sean ist es bereits die dritte Oscar-Auszeichnung seiner Karriere. Zuvor wurde er für die Filme "Mystic River" und "Milk" jeweils als bester Hauptdarsteller geehrt – zwei Performances, die bis heute zu den eindrucksvollsten seiner Laufbahn zählen. Auch privat hält sich Penn meist bedeckt: Nach mehreren öffentlichen Beziehungen und Ehen – unter anderem mit Madonna und Robin Wright – lebt er sein Leben heute vergleichsweise zurückgezogen und steht nur noch selten mit privaten Einblicken in der Öffentlichkeit.









